Mit der Gästeführerin Karolin Rohmer unterwegs
Hugenottinnen in der Neustädter Kirche
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Im Innenraum der Neustädter Universitätskirche standen bei "Freitags um 2" zwei Hugenottinnen in typischer Kleidung.
Die Begrüßung erfolgte in französisch: "Je vous souhaite la bienvenue dans ma nouvelle ville d'adoption, Erlangen! Permettez-moi de me présenter brièvement : je m'appelle Marie Madelaine Louise Meynier. On dit de moi que je suis une huguenote célèbre bien au-delà des frontières d'Erlangen.
Ich heiße Sie herzlich willkommen in meiner neuen Heimatstadt Erlangen! Gestatten Sie, dass ich mich Ihnen kurz vorstelle Louise Meynier. Man sagt mir nach, dass ich eine berühmte Hugenottin weit über die Grenzen Erlangens hinaus sei." Danach stellte Louise Meynier alias Karolin Rohmer ihre Nichte Julie Schunk vor.
Die beiden Hugenottinnen erzählen von Calvin und der Hugenottenkirche und Luther und der Neustädter Kirche. Ihr besonderer Dank geht an die Markgrafen von Brandenburg-Bayreuth, die die wunderschöne barocke Planstadt mit den Kirchen erbaut haben und Religionsfreiheit und Privilegien für die Hugenotten gaben. Im Gegenzug trugen die Hugenotten viel zur wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt bei.
Im Verlauf des Vortrags laden die Beiden auch in den Chorraum der Kirche mit Blick auf die besondere Kanzel und dem Pfingstbild darüber ein. Dazu fügt sich dann ein Gedicht des Erlanger Dichters Friedrich Rückert.
Karolin Rohmer ist zertifizierte Gästeführerin und bietet auch für die IG der Gästeführer im Aischgrund unter erlangencityguide@web.de viele Führungen an. Weitere Auftritte der Hugenottinnen erfahren Sie auf der Homepage der Neustädter Kirche. Der Eintritt dazu ist frei, Spenden für den Erhalt der Kirche werden erbeten.
Autor:Edith Link aus Nürnberg |
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