Martinikirchweih in Herzogenaurach

Auch Fahrgeschäfte stehen zur Martinikirchweih vor historischer Kulisse bereit. Foto: Stadt Herzogenaurach
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HERZOGENAURACH (pm/mue) - Vom 4. bis 7. November lädt auch in diesem Jahr wieder die beliebte Martinikirchweih nach Herzogenaurach ein.


Am Freitag erfolgt die offizielle Eröffnung in der Innenstadt. Neben dem traditionellen Schaustellerangebot und Krämermarkt gibt es unter dem Motto „Spiele und Basteln rund um St. Martin“ am Samstag und Sonntag ein Kinderprogramm im Schlosshof, außerdem lesen die HerzoLesepaten Geschichten rund um St. Martin im Ratskeller. Der verkaufsoffene Sonntag (6.11.) lädt zum Einkaufen und Bummeln im gesamten Stadtgebiet ein, und der alljährliche Martiniritt mit Laternenzug startet am Montag um 17.00 Uhr auf dem Kirchenplatz. Das Programm im Überblick mit Zeiten: Eröffnung am 4. November um 17.00 Uhr; Kinderprogamm im Schlosshof am 5. und 6. November jeweils von 13.00 bis 18.00 Uhr; Verkaufsoffener Sonntag am 6. November von 13.00 bis 18.00 Uhr; Martiniritt mit Laternenumzug am 7. November ab 17.00 Uhr (Treffpunkt am Kirchenplatz).

Die Herzogenauracher Martinikirchweih wird seit 1764 im November gefeiert – frostiges Herbstwetter konnte der guten Laune niemals einen Abbruch tun, und auch heuer lässt sich in der Altstadt wieder bei warmen Getränken, Losen, Fahrgeschäften und Spielen wie „Enten angeln“ wunderbar ein bisschen Kälte „wegwärmen“. Früher mussten übrigens vor allem die Martini-Gänse daran glauben, wenn es ans Feiern ging. Krapfen, Küchle und Gänsepfeffer (geröstete und gewürzte Gänsereste) gab’s auch für die weniger Betuchten. Sympathisch: Auch anno dazumal verhieß die Martinikirchweih schon gewisse Narrenfreiheiten. So schrieb Andreas Kurr, Herzogenauracher Baumeister (1849 bis 1938): „An der Kirchweih hatte die Jugend manches Privileg. Vor allem mußte sie den Polizeidiener nicht so sehr fürchten, wenn sie nach dem Gebetläuten abends nicht gleich daheim war.“

www.herzogenaurach.de

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