Klinikum spendet für St. Anna
Erleuchtung für das Lichtzimmer

Die Kinder freuen sich über die Overhead-Projektoren.
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  • Die Kinder freuen sich über die Overhead-Projektoren.
  • Foto: Klinikum Forchheim-Fränkische Schweiz
  • hochgeladen von Roland Rosenbauer

FORCHHEIM (fs/rr) – Monika Sebald, Leiterin des katholischen Kindergartens St. Anna, hat ein offenes pädagogische Konzept eingeführt, bei dem die Kinder im Alter von zweieinhalb Jahren bis zum Grundschulalter je nach Neigung einen Funktionsraum aufsuchen können, wie die Puppenecke oder den Bastelraum. Für das Lichtzimmer im St. Anna Kindergarten kommen zwei Tageslichtprojektoren des Klinikums Forchheim-Fränkische Schweiz gerade recht.

Die Vorsitzende des Fördervereins des Kindergartens, Katharina Zobel, arbeitet an der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum und verband das Praktische mit dem Nützlichen: Die Berufsfachschule verwendet seit Neuestem Dokumentenkameras, um Präsentationen an die Leinwand zu beamen. Die zwei Tageslichtprojektoren werden nicht mehr gebraucht. Kurzerhand fragte sie beim Schulleiter, Andreas Schneider und der Geschäftsführung des Klinikums an, ob diese als Spende an den Kindergarten übergeben werden können.

Im Kindergarten sind die Overhead-Projektoren heiß begehrt: Monika Sebald erläutert: „In unserem Lichtzimmer haben wir bereits zwei kleine Leuchtkugeln installiert. Mit Materialien wie Glitzersteinen können die Kinder Muster bilden. Mit den Lichtprojektoren können wir Schattenspiele an die Wand werfen und durch zusätzliches Material, wie bunte Legeplättchen, regen wir die Phantasie der Kinder an.“
Sie dankt für den „großen Gewinn“, der viele Gestaltungsmöglichkeiten lässt. Schulleiter Andreas Schneider freut sich, dass die Geräte weiterverwendet werden können und mit Begeisterung von den Kindern angenommen werden.

Bei dem offenen Konzept sind die 13 Erzieher des Kindergartens St. Anna für die verschiedenen Räume zuständig, geben dort den Kindern verschiedene Impulse, damit sich jedes Kind nach seinem eigenen Entwicklungsrhythmus entfalten kann. Die rund 100 Kindergartenkinder entscheiden, was sie in der Spielzeit machen möchten. Geregelt sind Essenszeiten und die Zeit im Freien. Dieser Ansatz ermöglicht den Kindern ihre eigenen Neigungen und Wünsche zu leben.

Die Kinder freuen sich über die Overhead-Projektoren.
v.l. vorne, sitzend: Kindergartenkinder. Hintere Reihe: Kindergartenleiterin Monika Sebald, Vorsitzende des Fördervereins Katharina Zobel, Andreas Schneider, Leiter der Berufsfachschule für Pflege am Klinikum.
Autor:

Roland Rosenbauer aus Forchheim

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