Badespaß unter besonderen Bedingungen
Am 8. Juni öffnet das Sommerbad Fürth

Im Sportbecken ist Bahnenschwimmen nur mit Hilfe von Schwimmbadleinen und in Form von Einbahnschwimmen im Uhrzeigersinn möglich.
  • Im Sportbecken ist Bahnenschwimmen nur mit Hilfe von Schwimmbadleinen und in Form von Einbahnschwimmen im Uhrzeigersinn möglich.
  • Foto: infra Fürth
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

FÜRTH (pm/ak) - Endlich ist es soweit: Nach der Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung dürfen ab Montag, 8. Juni 2020, die Freibäder wieder öffnen – auch das Sommerbad am Fürther Scherbsgraben startet in die Saison. Allerdings kommt ein Besuch aufgrund der Auflagen nach der Corona-Schutzverordnung zum Infektionsschutz nicht ohne die Einhaltung bestimmter Regeln aus.

Das beginnt bereits mit dem Eintritt: Die inzwischen gängige Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung gilt für alle Gäste ab sechs Jahren beim Anstehen in einer Warteschlange und ist auch auf dem gesamten Gelände gültig. Kinder bis 14 Jahre dürfen nur in Begleitung eines Erwachsenen ins Bad.

Kontaktdaten werden erfasst

Vorerst muss beim Erwerb des Eintrittstickets ein Erfassungsbogen mit den Kontaktdaten ausgefüllt werden. Wer möchte, kann den Bogen im Internet unter www.infra-fuerth.de/corona herunterladen, ausfüllen und den Ausdruck gleich mitbringen. Dann geht es an der Kasse schneller. Um für die Badegäste noch mehr Sicherheit zu bieten, wird die infra in den nächsten zwei Wochen von der Barkasse zusätzlich auf ein Online-Ticketsystem, mit dem man den Eintritt über die Website kaufen kann, umstellen.

infra-Geschäftsführer Marcus Steurer zeigt sich trotz aller Vorschriften erleichtert: „Auch wenn ein Regelbetrieb, so wie wir ihn bisher kennen, nicht möglich ist, können wir unseren Badegästen doch ein Stück Normalität bieten. Das freut mich sehr.“ Er weist ausdrücklich darauf hin, dass die jetzigen Vorgaben erst einmal für die nächsten 14 Tage Bestand haben. „Je nach dem, wie die Lage sich dann darstellt, kann es entweder weitere Lockerungen aber auch Verschärfungen geben“.

Besucheranzahl wird beschränkt

Zum Start liegt die Besucherbegrenzung bei 1.300 Badegästen pro Tag, aufgeteilt auf 500 Besucher gleichzeitig vormittags und 800 Besucher gleichzeitig nachmittags. Mithilfe eines sogenannten Zeitslot-Systems gelten die Eintrittskarten nur für ein bestimmtes Zeitfenster, also entweder von 8 bis 13.30 Uhr oder von 14.30 Bis 20 Uhr. In der Pause erfolgt ohne Badegäste eine gründliche Reinigung und Desinfektion der gesamten Anlage. Es können daher nur Einzeleintritte für den jeweiligen Zeitblock erworben werden. Wer beide Zeitblöcke nutzen möchte, muss die Eintritte dafür getrennt kaufen und in der Pause das Bad verlassen.

Auch die Personenanzahl in den jeweiligen Schwimmbereichen ist beschränkt. Aktuelle Zahlen hängen jeweils aus. Je nach Besucherzahl bittet die infra Ihre Badegäste, nicht übermäßig lange im Wasser zu bleiben, um auch anderen Schwimmbegeisterten das Baden zu ermöglichen.

Gastronomie ist geöffnet

Auf die gewohnte Stärkung nach den Bahnen im kühlen Nass muss aber derzeit niemand verzichten, denn der Gastronomiebereich ist geöffnet - wie überall natürlich unter Einhaltung des Hygienekonzeptes für die Gastronomie in Bayern.

Sowohl vor dem Bad als auch auf dem gesamten Gelände muss der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden oder anders ausgedrückt: Mindestens eine Badetuchlänge muss Abstand gehalten werden.

Die Duschräume bleiben für Badegäste gesperrt. Unter Einhaltung der Abstandsregeln können jedoch die Kaltduschen im Außenbereich (Durchschreitebecken) einzeln bzw. von Familienangehörigen gemeinsam genutzt werden.

Die infra bittet darum, den Anweisungen des Personals, den Ausschilderungen und der Aushänge zu folgen. Die genauen Öffnungszeiten, Eintrittspreise und alle Corona-bedingten Vorschriften können die Besucher auf der Website der infra unter www.infra-fuerth.de/corona im Detail einsehen.

Jugendbad Burgfarrnbach geschlossen

Das Jugendbad in Burgfarrnbach bleibt für die Badesaison 2020 angesichts der Coronakrise geschlossen. Die infra nutzt die Zeit jedoch für die dringend notwendige Beckensanierung und hofft, im kommenden Jahr mit frisch sanierten Anlagen und pünktlich in die neue Saison starten zu können.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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