Architekturwettbewerb entschieden - „KulturQuartier Stein“: Gewinner steht fest

Stadtbauamtsleiter Wolfgang Schaffrien (links) und Erster Bürgermeister Kurt Krömer sind überzeugt von dem Planentwurf des 1. Preisträgers. In einem über 10-stündigen Preisgericht wurde dieser von einer Fachjury sowie einer Sachjury beschlossen.
  • Stadtbauamtsleiter Wolfgang Schaffrien (links) und Erster Bürgermeister Kurt Krömer sind überzeugt von dem Planentwurf des 1. Preisträgers. In einem über 10-stündigen Preisgericht wurde dieser von einer Fachjury sowie einer Sachjury beschlossen.
  • Foto: Stadt Stein / Kapitza
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

STEIN (pm/ak) - Im Frühjahr 2018 hat der Stadtrat der Stadt Stein die Realisierung des Projektes „KulturQuartier Stein“ am Standort Mühlstraße 1 beschlossen. In einem EU-weiten Realisierungswettbewerb standen zwölf Modelle zur Abstimmung. Durchgesetzt hat sich ein Architekturbüro aus Frankfurt am Main.

Aus dem gesamten Bundesgebiet und sogar aus Österreich erreichten die Stadt Stein zwölf Planungsarbeiten zum Realisierungswettbewerb „KulturQuartier Stein“. „Es freut uns, dass so zahlreiche Architekten unser geplantes ‚KulturQuartier‘ als reizvolle Aufgabe verstanden und sich so vielseitig in den Wettbewerb eingebracht haben“, bewertet Erster Bürgermeister Kurt Krömer die Beteiligung. Als Sieger des mehrstufigen Abstimmungsverfahrens ging das Modell des Büros Meurer Generalplaner GmbH aus Frankfurt am Main hervor. „Mit einem zweiteiligen Satteldach verspricht das geplante Gebäude eine ansprechende Eingliederung in den Altstadtkern sowie an das Fachwerkhaus, das es zu erweitern gilt“, fasst Bauamtsleiter Wolfgang Schaffrien die Vorzüge des eingereichten Planentwurfs zusammen. Der winkelförmige Anbau überzeugte unter anderem mit einer zeitgemäßen Fassadensprache. In einer Skizze greift der moderne und zeitgenössische Bau das Logo der Stadt Stein in einer Lochfassade auf. Ein neuer Vorplatz auf der Rückseite des Altbaus soll einen großzügigen Auftakt bilden und als Außenfläche für das geplante Café dienen. Ein Innenhof soll dem Heimatmuseum zugeordnet werden und später als Ausstellungsfläche dienen.Die drei preisgekrönten Arbeiten (1. bis 3. Preis), zwei sogenannte Anerkennungen (4. Und 5. Platz) sowie die restlichen eingereichten Arbeiten können von allen Interessierten noch bis 6. Februar 2019 im Einkaufszentrum FORUM Stein besichtigt werden.

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