Geschichte im Wandel
Führung durch die Uferstadt und das entstehende Museum
- Das künftige „Neues Rundfunkmuseum Fürth – Haus des Hörens“ erhält einen geschwungenen Anbau und barrierefreien Eingang.
- Foto: © DBCO GmbH, Münster
- hochgeladen von Arthur Kreklau
FÜRTH (pm/ak) – Die Uferstadt Fürth ist ein Gelände, das seine Nutzung im Laufe von mehr als hundert Jahren mehrfach grundlegend verändert hat. Die Führung am Sonntag, 26. Juli, nimmt diesen Wandel in den Blick und zeigt, wie aus einem einstigen Kurgelände mit Heilquellen ein Technologie‑ und Kulturstandort wurde.
Nachdem der Ausflugs‑ und Kurbetrieb nach dem Ersten Weltkrieg weitgehend zum Erliegen gekommen war, lag das Areal lange brach. Erst 1947 brachte Max Grundig neues Leben in das Gelände und errichtete dort seine Produktionsanlagen.
Seit 2001 ist die frühere Grundig‑Direktion Sitz des Rundfunkmuseums Fürth, das derzeit neu aufgebaut wird. Die Führung bietet einen Einblick in diese Entwicklung und in die Geschichte eines Ortes, der sich immer wieder neu erfunden hat. Treffpunkt ist um 13 Uhr der Parkplatz vor dem Rundfunkmuseum. Die Teilnahme kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro, Karten gibt es direkt vor Ort. Die Dauer beträgt rund 90 Minuten.
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