Mobilität in Fürth 2025
ÖPNV bleibt stabil und beliebt
- OB Thomas Jung und infra-Geschäftsführer Marcus Steurer (li.) in einem der drei "eCitaro"-Elektrobusse.
- Foto: Gaßner
- hochgeladen von Arthur Kreklau
FÜRTH (pm/ak) – Die infra fürth hat das Mobilitätsverhalten in der Stadt erneut umfassend untersucht. 3600 Personen aus 1700 Haushalten nahmen an der Befragung teil, deren Ergebnisse ein deutliches Bild für das Jahr 2025 zeichnen: Der Anteil des Umweltverbunds liegt mit 62 Prozent so hoch wie nie zuvor. Seit 2005 ist er um 14 Prozent gestiegen, gegenüber 2024 gab es ein leichtes Plus.
Der ÖPNV hält seinen Anteil stabil bei 18 Prozent, ebenso der Fußverkehr mit weiterhin 29 Prozent. Der Radverkehr legt um einen Prozentpunkt auf elf Prozent zu, die E‑Bike‑Nutzung bleibt bei vier Prozent. Insgesamt wurden rund 4000 Wege mehr mit dem Fahrrad zurückgelegt als im Vorjahr.
Oberbürgermeister Thomas Jung sieht darin einen erfreulichen Trend. Fürth bleibe attraktiv und lebenswert, sagte er, zugleich sei das Ergebnis Ansporn, das Angebot für alle Verkehrsteilnehmenden weiterzuentwickeln und nah an den Bedürfnissen der Menschen auszurichten.
Auch für die infra sind die Zahlen ein positives Signal. 92 Prozent der Befragten würden den Fürther ÖPNV weiterempfehlen, 95 Prozent zeigen sich mit Angebot und Unternehmen zufrieden oder sehr zufrieden. Beim Vergleich der Verkehrsmittel erreicht der Bus mit 86 Prozent Zufriedenheit einen höheren Wert als die U‑Bahn mit 83 Prozent. Über das starke Vertrauen freue man sich sehr, betont infra‑Geschäftsführer Marcus Steurer.
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