Drei neue „Siebener“ gesucht
Stadt Fürth schreibt Ehrenamt im Bezirk I aus
- Gruppen von typischerweise sieben Feldgeschworenen („Siebener“ genannt) wachen bereits seit Jahrhunderten über die Einhaltung von Grundstücksgrenzen und sorgen durch Grenzsteinsetzung für deren Sichtbarkeit.
- Foto: Nicole Fuchsbauer
- hochgeladen von Redaktion MarktSpiegel
Fürth (pm/ak) – Die Stadt Fürth möchte zum frühestmöglichen Zeitpunkt drei neue Feldgeschworene für den Bezirk I gewinnen. Das Gebiet umfasst die Innenstadt, die Südstadt, den Fürther Stadtwald sowie Dambach, Unterfürberg, Oberfürberg und Weikershof. Das traditionsreiche Ehrenamt, in Bayern auch als „Siebener“ bekannt, gilt als das älteste kommunale Amt im Freistaat.
Feldgeschworene unterstützen das Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung bei der Abmarkung von Grundstücken. Sie begleiten Grenzbegehungen, setzen oder entfernen Grenzsteine und achten darauf, dass bestehende Grenzzeichen erhalten bleiben. Die Arbeit verlangt körperliche Fitness, Sorgfalt und Unparteilichkeit. Zudem gilt eine strenge Verschwiegenheitspflicht.
Bewerben können sich deutsche Staatsangehörige im Sinne des Grundgesetzes, die mindestens 18 Jahre alt sind, seit drei Monaten im genannten Bereich wohnen, ein einwandfreies Führungszeugnis vorlegen und den Aufgaben körperlich wie zeitlich gewachsen sind. Für ihre Einsätze erhalten Feldgeschworene eine Aufwandsentschädigung von derzeit 15 Euro pro Stunde.
Interessierte sollen ihre Unterlagen bis spätestens Sonntag, 31. Mai 2026, an das Amt für Umwelt, Ordnung und Verbraucherschutz, Schwabacher Straße 170, 90763 Fürth, senden oder per E‑Mail an oa@fuerth.de übermitteln. Gefordert sind ein begründetes Bewerbungsschreiben, ein Lebenslauf sowie Nachweise über relevante Qualifikationen.
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