Stadt-Aktion "Fürth im Übermorgen"
Der Natur beim Wachsen zuschauen

Hier begießen von links nach rechts Renate Satzinger, Georg Knorr, Irene Stooß-Heinzel, Philipp Heinzel und Christa Hagenbucher das frisch angesäte Hochbeet auf der Fürther Freiheit.
  • Hier begießen von links nach rechts Renate Satzinger, Georg Knorr, Irene Stooß-Heinzel, Philipp Heinzel und Christa Hagenbucher das frisch angesäte Hochbeet auf der Fürther Freiheit.
  • Foto: Christiane Lehner
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

FÜRTH (pm/ak) -  Zwischen Bus-Wartehäuschen und Wöhrl lädt auf der Fürther Freiheit eine Bank die Passanten ein, unter einem Baum Platz zu nehmen und von dort aus den Samen in einem Hochbeet beim Wachsen zuzuschauen.

Sie werden gebeten, Verantwortung für das Wachsen zu übernehmen, indem sie mit Gießkannen Wasser aus dem nahen Brunnen schöpfen und die sprießende Saat bewässern.
Die Aktion ist der Beitrag des Evangelischen Dekanats zu "Fürth im Übermorgen". Die Idee dahinter: Menschen sollen sich Zeit nehmen und Wachstumsprozesse in der Natur bewusst erleben. Albert Schweitzer hat diese Haltung auf den Begriff der "Ehrfurcht vor dem Leben" gebracht: "Ohne Ehrfurcht vor dem Leben hat die Menschheit keine Zukunft."

Pfarrerin Irene Stooß-Heinzel, theologische Referentin im Bildungswerk sagt: „Wir wollen damit eine Erfahrung ermöglichen, die sonst eher Menschen machen, die auf dem Land leben - den Wachstumsprozess und den natürlichen Kreislauf von säen, wachsen und ernten erleben. Menschen, die von Kindheit an damit vertraut sind, haben oft eine innere, emotionale Verbindung zur Natur. Wer Natur einmal bewusst in ihrer Schönheit und Vielfalt wahrgenommen hat, in dem wächst auch eher die Bereitschaft, sie zu schützen und Verantwortung zu übernehmen. Außerdem: Natur tut der Seele gut.“

Deswegen gibt es bis Ende September jeweils am Mittwochmorgen um 7.30 Uhr „Bankmomente“, kurze spirituelle Impuls, die die katholische City-Seelsorge und das evangelische Dekanat abwechselnd verantworten.
Idee und Aufbau des Hochbeets sind eine Initiative eines ehrenamtlichen Teams aus dem evangelischen Dekanat. Das Material ist zum größten Teil gespendet (Bank: Privatbesitz, Beet: Leihgabe des evangelischen Kinderhortes der Auferstehungskirche, Erde: Fa. Baustoffe Bergler GmbH, Auto zum Transport: Auto TAUBER GmbH).

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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