Der 30-Jährige schlägt sein nächstes Kapitel auf, bleibt aber seinen Johannis Grizzlys treu
Neue Rolle für Ringer Philipp Vanek: Warum er kürzer treten will

Philipp Vanek (rechts im Bild) wird auch bei seinen wenigen Einsätzen in der kommenden Saison alles geben.
  • Philipp Vanek (rechts im Bild) wird auch bei seinen wenigen Einsätzen in der kommenden Saison alles geben.
  • Foto: Johannis Grizzlys
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NÜRNBERG (pm/nf) - „Ich bin da, wenn ich gebraucht werde.“ Philipp Vanek ist durch und durch ein Grizzly. Seit 25 Jahren ist der mittlerweile 30-jährige Familienvater dem Ringkampfsport verbunden. Auf ihn passt der Spruch „Einmal ein Grizzly, immer ein Grizzly“ auf den Punkt. In der kommenden Saison wird Vanek allerdings nicht mehr die erste Geige spielen.

Darüber ist er nicht ganz unfroh.„Ich wollte das, habe in Gesprächen darum gebeten“, so Vanek, der sich aber trotzdem auf die neue Saison intensiv vorbereitet. Er trainiere zielorientiert, was bedeutet: „Meine Rolle ist klar mit Cheftrainer Matthias Baumeister abgesprochen. Er weiß um meinen Trainingszustand. Ich werde in jeden Kampf, ob Bundesliga, zweite Mannschaft oder Pokal versuchen, den Kampf so zu gestalten, dass ich mich auch wohlfühle.“ Wenn dabei noch ein Sieg herausspringt, umso besser für den Halbschwergewichtler. Auch er steht immer wieder vor dem Saisonstart auf der Matte am Zeisigweg. „Wenn ich im Training bin, dann gebe ich Vollgas. Sonst kann ich auch zuhause bleiben.“
Vanek ist im besten Ringeralter. Doch die vergangene Saison ist nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Der Griechisch-Römisch-Spezialist war im Dauereinsatz. Kämpfe in der Oberliga-Mannschaft folgten Auftritte mit dem Bundesliga-Team in der Rückrunde. Hier ging Philipp Vanek in seinem angestammten Limit bis 98 Kilogramm im griechisch-römischen Stil auf die Matte. „Je älter ich werde, desto mehr brauche ich meine Regenerationszeiten.“ Vergangene Saison jubelten sie ihm zu, feierten seine Siege im Oberliga-Team und feuerten ihn bei den Bundesliga-Duellen frenetisch an.
Jetzt schlägt er das nächste Kapitel auf. Ans Aufhören denkt Vanek zwar noch nicht, aber er will nun seine neue Rolle einmal genießen. „Ich kann jetzt auch mal alle Kämpfe vom Mattenrand anschauen“, schmunzelt er und blickt dabei optimistisch auf den Kader.
„Wir sind heuer stärker aufgestellt, auch in der Breite. Wenn sich beispielsweise jemand verletzten sollte, dann können wir das kompensieren. Wir sind nun in der Lage, je nach Gegner unsere Aufstellung zu variieren.“ Auch ihm ist nicht entgangen, dass die Südost-Staffel mit Wacker Burghausen und den Red Devils aus Heilbronn zwei bärenstarke Teams hat. „Diese brisanten Duelle schenken wir im Vorfeld nicht ab“, wird Vanek selbst auch als Motivator seinen Beitrag für das Grizzly-Team dazu leisten.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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