Klose sucht Lösungen
Zomas Ausfall zwingt den Club zum Umbau
- Miroslav Klose tüftelt über der Nürnberger Aufstellung. (Archivbild)
- Foto: Frank Hammerschmidt/dpa
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NÜRNBERG (pm/ak) – Der 1. FC Nürnberg geht geschwächt in das Topspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Miroslav Klose muss seine bislang ungeschlagene Mannschaft neu ordnen, weil Torjäger Mohamed Ali Zoma bis zur Winterpause ausfällt. Der 22‑jährige italienische Nationalspieler hatte sich beim 1:1 in Cottbus die Schulter ausgekugelt und wurde operiert. Sieben Treffer in acht Partien – diese Quote lässt sich nicht einfach ersetzen. Zoma bedankte sich nach dem Eingriff für die Unterstützung der Fans und kündigte an, stärker zurückzukehren.
Klose, der am Samstag auf seinen früheren Verein trifft, setzt dennoch auf die Breite des Kaders. Rayan Ghrieb stand zuletzt ohnehin in der Startelf, William Böving kam nach Zomas Verletzung früh ins Spiel, und auch Rafael Lubach zählt zu den Optionen. Alle drei, so der Trainer, könnten Gegnern „richtig wehtun“. Die Stimmung im Team sei gut, die Spieler drängten auf Einsatzzeit.
Auch Spielmacher Julian Justvan sieht den Club gut gerüstet. Zomas Qualitäten seien unbestritten, doch die Mannschaft verfüge über genügend Akteure, die Verantwortung übernehmen könnten. Justvan selbst ist gegen Lautern noch ohne Niederlage.
Nach zwei Unentschieden wollen die Franken ihren Lauf fortsetzen und zu Hause wieder einen Sieg einfahren. Zehn Punkte aus vier Heimspielen sprechen für die Stärke im Max‑Morlock‑Stadion. Klose fordert ein selbstbewusstes Auftreten und warnt davor, sich von der Kulisse beeindrucken zu lassen. „Man will uns zu Hause schlagen, das dürfen wir nicht zulassen“, sagt er.
Sentimental wird der frühere Weltmeister beim Wiedersehen mit Lautern nicht mehr. Die Duelle mit seinem Heimatverein gehören für ihn längst zum Alltag. „Es wird zur Normalität“, sagt Klose. „Jeder weiß, wo ich herkomme und wo ich das Fußballspielen gelernt habe.“
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