40 Jahre Nürnberger Bardentreffen

Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (M.) mit den Erfindern des Bardentreffens Johannes Härtel (l.) und Leo Loy.
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  • Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly (M.) mit den Erfindern des Bardentreffens Johannes Härtel (l.) und Leo Loy.
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NÜRNBERG - 40 Jahre Bardentreffen in Nürnberg – das Jubiläum wurde vor Beginn der größten Vier-Tages-Open-Air-Liedermacher-Party Deutschlands – zwischen Hauptmarkt, Lorenzkirche, Heilig-Geist-Hof, Katharinenruine und Insel Schütt – in der Ehrenhalle des Rathauses Wolffscher Bau gefeiert.

Nürnbergs Oberbürgermeister Ulrich Maly („Das Bardentreffen ist die letzte Vollversammlung vor der Sommerfrische!“) und Dr. Julia Lehner („Das Bardentreffen ist ein grenzüberschreitendes und zeitgemäßes Festival!“) plauderten sich durch die Historie und erklärten die Bardentreffen-Gründerzeit: Ein „Medien-Trio“ erfand die erfolgreiche Musikfestival-Serie im legendären „Gunzenhausner Bräustüberl“ am Weinmarkt (heute: „Restaurant Sebald“): Vize-Verkehrsdirektor Herbert Walchshöfer wollte die 400ste Wiederkehr des Hans Sachs-Gedenkjahres „irgendwie fortführen“. Die Kollegen des vor acht Jahren verstorbenen Touristik-Managers, die Journalisten Johannes Härtel und Leo Loy, unterstützen das Vorhaben – und so fand das erste Bardentreffen vor weniger als 2.000 Zuschauern erstmals auf dem Tiergärtnertorplatz statt (heute besuchen das Bardentreffen – weiterhin kostenlos – 200.000 Liedermacher-Fans!).
Vor knapp vier Jahrzehnten moderierte Thomas Gottschalk – ohne Gage, für 60 Mark Spesen (Benzintank München-Nürnberg-München).
Der inzwischen berühmte Heinz-Rudolf Kunze, Kuriosum-Sänger Ringsgwandl und Liedermacher Klaus Lage starteten damals ihre Bühnenkarrieren – unter anderem in einem Hinterhof der Weißgerbergasse, vor nur 25 Zuhörern. Fortgeführt wurde die alljährliche Liedermacher-Party nach dem Abschied des Organisations-Teams rund um Herbert Walchshöfer, Johannes Härtel und Leo Loy von den (städtischen) „Barden-Nachfolgern“ Charly Fischer und (seit einem Jahr) Rainer Pirzkall.
Über viele Jahre begleiten unter anderem die Sponsoren Sparda-Bank, BMW und Bayerischer Rundfunk das Bardentreffen – die Nürnberger Traditionsbrauerei „Tucher“ unterstützt das inzwischen europaweit bekannte Musik-Festival vom ersten Jahr an.

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