Energieversorger unterstützt Feuerwehren

QR-Code-Rettungssticker. Momentan nur in Mercedes Benz Fahrzeugen.
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5. Feuerwehrtag der N-ERGIE
Thema: Schnellere Rettung nach Verkehrsunfällen
Kennzeichenabfrage entwickelt

NÜRNBERG (pm/nf) - Je sicherer Fahrzeuge konstruiert sind, desto schwieriger wird es im Falle eines Verkehrsunfalls, eingeklemmte Personen zu retten. Da jedes Fahrzeug anders aufgebaut ist und verstärkt Autos mit alternativen Treibstoffen auf dem Markt sind, gibt die Rettungskarte – in der Regel hinter der Fahrersonnen- blende angebracht – den Feuerwehren im Einsatz wichtige Hinweise zum Fahrzeug. Auch der Fuhrpark der N-ERGIE Aktiengesellschaft hat sich auf die Herausforderungen für Feuerwehren eingestellt und bereits 2009 alle Pkws mit der Rettungskarte ausgestattet.

Doch was passiert, wenn die Rettungskarte bei einem Verkehrsunfall nicht angebracht oder für die Rettungskräfte nicht einsehbar ist? Dazu hat die Integrierte Leitstelle (ILS) der Feuerwehr Nürnberg eine Kennzeichenabfrage entwickelt, die bereits vor dem Eintreffen am Unfallort wertvolle Informationen an das Einsatzteam übermittelt.

Brandrat Marc Gistrichovsky, Berufsfeuerwehr Nürnberg, hat dieses System im Rahmen des 5. Feuerwehrtags bei der N-ERGIE den Führungskräften der Freiwilligen Feuerwehren Mittelfrankens vorgestellt. „Die ILS Nürnberg bietet den mehr als 300 Feuerwehren im Leitstellengebiet verschiedene Möglichkeiten zur Übermittlung der Rettungsdaten an“, erklärte Marc Gistrichovsky. „Feuerwehren erhalten, wenn sie der ILS das Kennzeichen des verunfallten Fahrzeugs durchgeben, den Fahrzeugtyp per Funk, die Rettungskarte zum Fahrzeug per E-Mail oder als ID über Funk, wenn die Feuerwehren eine entsprechende Software vorhält.
Der Mehraufwand lohnt sich, da bei der stetig steigenden Zahl von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben die Einsatzkräfte nur so wirklich zeitnah an wichtige Informationen kommen. Zudem wurde von der Daimler AG ein QR-Code-Rettungs- Sticker für den Tankdeckel entwickelt, der bisher nur für Mercedes-Benz Pkws eingesetzt wird. Feuerwehren können im Ernstfall mit Smartphone oder Tablet die Informationen zum Fahrzeug vom Aufkleber direkt vor Ort abrufen.“
Einmal im Jahr lädt die N-ERGIE die Führungskräfte der mittelfränkischen Feuerwehren ein. Fachleute aus der Energiebranche oder den Feuerwehren informieren über potenzielle Gefahren im Umgang mit Energie- anlagen und alternativen Antrieben und berichten über aktuelle Entwicklungen. 2014 lagen die Schwerpunkte auf der Rettungskarte und auf Einsätzen an Freileitungen und Energiespeichern.

QR-Code-Rettungssticker. Momentan nur in Mercedes Benz Fahrzeugen.
Schnell wichtige Informationen bekommen: die neu entwickelte Kennzeichenabfrage.
Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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