Fischsterben im Großen Dutzendteich

NÜRNBERG (pm/nf) - Am Süd- und am Ostufer des Großen Dutzendteichs sind seit einigen Tagen einige Hundert tote Karpfen aufgetaucht. Mitarbeiter des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) und Mitglieder des Fischereiverbands Mittelfranken e.V. sammeln die Fischkadaver ein und führen sie einer sachgerechten Entsorgung zu. Ein Schwerpunkt des Fischsterbens ist derzeit an der Bayernstraße auf Höhe der Kongresshalle zu beobachten.

Der Fischereiverband Mittelfranken e.V., der den Fischbestand im Großen Dutzendteichs bewirtschaftet, hatte dort jüngst rund 8 000 handtellergroße Karpfensetzlinge eingesetzt. Sör hat nach dem Beginn des Fischsterbens die Wasserqualität des Großen und Kleinen Dutzendteichs umfassend analysiert. Der Sauerstoffgehalt ist optimal, der pH-Wert leicht erhöht, was im Großen Dutzendteich seit Jahren die Regel ist. Beobachtungen des Fischereiverbands Mittelfranken e.V. zufolge hat möglicherweise eine Reihe der eingesetzten Fische den Transport nicht gut überstanden.

Bei Fischsterben handelt es sich, nach Informationen der Stadt Nürnberg, um lokal und zeitlich begrenzte Phänomene, die immer mal wieder vorkommen. Andere Fischereivereine wie zum Beispiel am Zeltnerschloss oder am Valznerweiher melden aber keine vergleichbaren Probleme.

Am Wochenende sammeln die ehrenamtlich tätigen Mitglieder des Fischereiverbands die Fischkadaver ein - an Wochentagen erledigen Sör-Mitarbeiter diese Arbeit. Eine Gefahr für Menschen besteht durch das Fischsterben nicht.

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