Lungenfunktion wird verbessert
Gesangsprofis der Staatsoper trainieren COVID-19 Patienten

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HAMBURG (pm/nf) - Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) und die Staatsoper Hamburg kooperieren in einem neuen Projekt der sozialmedizinischen Patientenrehabilitation. Sängerinnen und Sänger der Staatsoper helfen COVID-19-Patienten in digitalen Coachings, ihre durch die Infektion geschwächte Atemmuskulatur zu trainieren und durch Atemübungen wiederaufzubauen und dadurch die Luftnot zu reduzieren.

Nach durchgemachter und überstandener Corona-Infektion leiden noch viele Patient:innen an Luftnot im Rahmen des sogenannten Long-COVID-Syndroms. Ein Grund hierfür ist eine nachhaltige Schwächung der Atemmuskulatur. In der gesundheitlichen Rehabilitation können Gesangsprofis ganz konkret Hilfe leisten, indem sie mit den COVID-19-Patient:innen gezielte Atemübungen durchführen und so ihre Atemmuskulatur schrittweise wiederaufbauen. Es handelt sich um eine sozialmedizinische, nicht-klinische Intervention, die Gesangstechniken einsetzt, um die Genesung von COVID-19-Erkrankten zu unterstützen.

„Die Effekte von regelmäßigen Gesangs- bzw. Atemübungen auf die Lunge, den ganzen Körper und die Seele sind nicht zu unterschätzen. Wir wissen, dass Singen bei Menschen mit chronischen respiratorischen Erkrankungen die Lungenfunktion und die Lebensqualität verbessert. Und wer könnte unsere Post-COVID-Patientinnen und -Patienten dabei besser unterstützen als die Gesangsprofis der Staatsoper“, so Priv.-Doz. Dr. Klose.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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