Bewegendes Adventskonzert des Dehnberger Hof Chores

Weihnachtskonzert des Dehnberger Hof Chores (Foto: privat)

Am vergangenen Sonntag, den 2. Advent sang der Dehnberger Hof Chor unter dem Motto „Einsam wacht – eine klangvolle Weihnachtsgeschichte“ in der voll besetzten Kirche St. Otto in Lauf an der Pegnitz sein Weihnachtskonzert. Unter der Gesamtleitung von der Musikprofessorin und Dozentin Heike Henning und auf höchstem Niveau von sechs ausgewählten Musikern begleitet, schaffte es der Dehnberger Hof Chor zusammen mit den Jungen Meistersingern die Zuhörer durch ein abwechslungsreiches Programm auf eine Reise hin zu Jesu Geburt mitzunehmen.

In der nahezu dunklen Kirche begann das Konzert mit einem ruhigen, ergreifenden Stück von Kristina Glücker, gespielt auf einer Handpan, das sogleich eine festliche Stimmung schuf. Von kleinen Kerzen beleuchtet sangen die Jungen Meistersinger mit hellen und sicheren Stimmen das berührende Stück „Can You hear me" von Bob Chilcotts, das sie artikulations- und intonationssicher vortrugen. Anschließend sangen die Chöre immer noch nur mit Kerzen beleuchtet, die Zuhörer umrahmend, das indianische Abendlied „Evening rise“. Unter dem präzisen und ausdrucksstarken Dirigat von Heike Henning gelang es so den Beteiligten den Zuhörern eine ganz besondere Hörerfahrung zu bieten.

Nun im Licht begangen Lukas und Frank Henning die Weihnachtsgeschichte und dazu passende Gedichte in gekonnt ruhiger und erlebbarer Weise zwischen den musikalischen Beiträgen zu erzählen. Es folgten sowohl traditionelle Weihnachtslieder, wie „Es kommt ein Schiff geladen“, als auch moderne Kompositionen wie das Stück „Angel's Carol“ von John Rutter, denen allen gemeinsam sowohl das Besinnen auf den Advent bzw. Weihnachten, als auch auf die Ruhe und den Frieden ist. Hierbei überzeugten die Sängerinnen und Sänger sowohl mit zarter heller, engelsgleicher Höhe als auch ruhiger, führender Tiefe, sodass sich die Hörer ganz der entstehenden Weihnachtsstimmung hingeben konnten.

Für das Lied "Stille Nacht" wählte Henning nicht die traditionelle deutsche Version aus, sondern entschied sich für die neue internationale Komposition Peter Schindlers. Das ursprüngliche Lied "Stille Nacht" wurde im Jahr 1818, also vor genau 200 Jahren, uraufgeführt. Mittlerweile wurde das Stück in über 300 Sprachen übersetzt und ist als Friedensbotschaft in die Welt getragen worden. Diese Internationalität wurde umgesetzt, indem nicht nur der deutsche Originaltext sondern etliche andere Sprachen, wie Französisch, Polnisch, Chinesisch und viele mehr, verwendet wurden. Indem Schindler die Melodie seines neuen Friedensliedes in seine Komposition integrierte, gelang es ihm gekonnt die Friedensbotschaft zu übermitteln. Gerade wegen dieser „friedlichen Internationalität“ fiel die Wahl auf Schindlers Bearbeitung, als ein Spiegel der heutigen multikulturellen, internationalen Gesellschaft. Den Schluss bildete das Stück „Tochter Zion, freue dich“ und der Chor „Tollite hostias“ von Camille Saint-Saëns.

Um die Friedensbotschaft erneut aufzunehmen sangen beide Chöre unter der Begleitung der Musiker als Zugabe erneut das Friedenslied „Frieden ist der Quell“ von Peter Schindler und bildeten damit, so Erich W. Spieß in seinem Artikel vom 11. Dezember 2018 in der Pegnitzzeitung „ein schönes Schlussbild für ein anrührendes Adventskonzert“.

Nun probt der Chor das "Deutsche Requiem" von Johannes Brahms für sein nächstes Konzert am 14. Juli 2019 in der Kirche St. Bonifatius.

Text: v.Streit

Autor:

Dehnberger Hof Chor e.V. aus Nürnberg

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