Charly Frellers Wahlspot für Politikpreis nominiert

Charly Freller als cooler Rapper stellt sich die Frage: Muss ich mich als Wahlkandidat wirklich verstellen, oder darf ich authentisch bleiben?
  • Charly Freller als cooler Rapper stellt sich die Frage: Muss ich mich als Wahlkandidat wirklich verstellen, oder darf ich authentisch bleiben?
  • Foto: © Lightkid
  • hochgeladen von Victor Schlampp

SCHWABACH (pm/vs) - Im Wahlkampf war er ein echter Hit, nun ist er sogar für den bundesweiten Politikaward 2018 nominiert: Der Wahlwerbespot von MdL Karl Freller zur Bayerischen Landtagswahl hat es auf die Shortliste geschafft und geht am 30. Januar in Berlin ins Rennen um den begehrtesten deutschen Politikpreis.

Freller hatte im Landtagswahlkampf 2018 erstmals auf einen professionell gedrehten Werbespot gesetzt, der die regionalen Kinos sowie die sozialen Medien bespielte und so vor allem Jungwähler ansprechen sollte. In dem rund 90 Sekunden dauernden Clip spielt Freller dabei humorvoll und selbstironisch mit Klischees über Politiker – von der Parodie auf Christian Lindners Bundestagswahlkampagne, dem Trump’schen Politikstil bis hin zum übertriebenen Jugendwahn in Form eines Frellers als Rapper. Gedreht wurde der Film von der Münchner Produktionsfirma Lightkid um Produzentin Birgit Freller, Kameramann Niklas Ben el Mekki und Cutter Christian Mühlbauer.Der Veröffentlichung des Videos Anfang September folgte ein rundum positives Medienecho, zahlreiche Zeitungen und Blogs berichteten darüber. Auf YouTube hatte der Spot wenige Wochen später bereits über 30.000 Klicks zu verzeichnen. Und auch im Wahlergebnis machte sich der Spot sichtlich bemerkbar – Freller schaffte es, dass sein Stimmkreis die geringsten CSU-Verluste (-2,96 %) aller 91 bayerischen Stimmkreise zu verzeichnen hatte (Durchschnitt: -10,5 %). Anfang November wurde Freller dann vom Bayerischen Landtag zum I. Vizepräsidenten gewählt.
„Mir war wichtig, junge Menschen mit einem Video anzusprechen, das Humor und Herz hat – und sich damit auch deutlich absetzt von der zunehmenden Kälte und negativen Wortwahl in den sozialen Medien“, so Freller nochmals rückblickend über seinen erfolgreichen Spot. Und auch das junge Produktionsteam von Lightkid freut sich sehr über die Nominierung: „Das zeigt, dass nicht ein großes Budget entscheidend ist, sondern eine pfiffige Idee, die mit Herzblut umgesetzt wird!“, so Geschäftsführer Oliver Brendel und Produzentin Birgit Freller.
Die mit diesem Werbespot verbundene Kampagne der modernen (Jung-)Wähleransprache wurde von der Jury, unter anderem Dr. Hajo Schuhmacher und der renommierte Politikprofessor Dr. Rudolf Korte, nun zu den besten Einreichungen in der Kategorie „Kampagne mit kleinem Budget“ auserwählt. Der Politikaward 2018, veranstaltet vom deutschen Fachmagazin „Politik&Kommunikation“, wird in diesem Jahr zum 16. Mal vergeben. Die Gewinner in den insgesamt sechs Kategorien werden bei der Preisverleihung am Abend des 30. Januar 2019 in der Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom bekannt gegeben.

Unter dem folgenden Link geht es direkt zum Video.
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Autor:

Victor Schlampp aus Schwabach

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