Alfa Romeo Tonale
Detailarbeit und Dieseltreue
- Alfa Romeo Tonale.
- Foto: Stellantis via Autoren-Union Mobilität
- hochgeladen von Redaktion MarktSpiegel
(aum/mue) - Gut drei Jahre nach seiner Markteinführung hat der Alfa Romeo Tonale ein Facelift erhalten. Neben optischen Retuschen umfasst dieses auch technische Änderungen, darunter überarbeitete Motoren.
Zu erkennen ist der Alfa vor allem an der neu gestalteten Frontpartie mit größerem Scudetto-Grill und breiteren Lufteinlässen darunter. Auch das Nummernschild wandert von der Seite in die zentrale Mitte. Am Heck sorgen neue Lichtsignaturen für einen modernen 3-D-Look.
Die auffälligste Änderung im Innenraum betrifft die Mittelkonsole. Bisher befand sich dort der klassische Wählhebel für das Doppelkupplungsgetriebe oder die Automatik. Dieser wurde durch einen flachen Drehregler ersetzt. Das Cockpit mit 12,3-Zoll großem Instrumentendisplay sowie 10,25-Zoll-Touchscreen für das Alfa-Connect-Multimedia wurde hingegen nicht verändert. In einem Alfa Romeo hat weiterhin der Fahrer das Kommando und nicht die immer stärker zunehmende Digitalisierung. Daher gibt es auch noch viele klassische Schalter.
Abgasnorm Euro 6E
Das Fahrwerk profitiert von einer verbreiterten Spurweite, die die Seitenneigung in Kurven reduziert und das Untersteuern minimiert. Alle Motoren, angefangen beim Mild- bis hin zum Plug-in-Hybrid, erfüllen die neueste Abgasnorm Euro 6E – selbst den 130 PS (96 kW) starken Diesel hat Alfa weiterhin im Programm.
Während beim Mildhybrid die Systemleistung um 15 PS auf 175 PS (129 kW) gestiegen ist, stehen beim Tonale Ibrida Plug-In Q4 mit 270 PS (199 kW) nun 10 PS weniger zur Verfügung. Beim Topmodel treibt ein 1,3-Liter-Turbobenziner über ein SechsGang-Automatikgetriebe die Vorderräder an, während sich der Elektromotor an der Hinterachse bei Bedarf zuschaltet und für den Allradantrieb (e4WD) zuständig ist.
Mit dem Plug-in-Hybriden geht es weiterhin flott zur Sache, auch wenn der Spurt von Null auf 100 km/h mit 6,6 Sekunden nun 0,4 Sekunden länger dauert. Die gleichzeitig gesunkene Höchstgeschwindigkeit von 206 auf 196 km/h ist dabei eher nebensächlich. Dank der verbreiterten Spur liegt der Alfa nun aber satter auf der Straße, und das adaptive Fahrwerk überzeugt mit einer ordentlichen Spreizung von „soft” bis „sportlich straff”.
Autor:Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg |
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