Imker schlagen Alarm
Die Honig-Produktion ist in Gefahr!
- (Symbolbild)
- Foto: © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
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VEITSHÖCHHEIM (dpa/lby/mue) - Immer stärker verbreitet sich die Asiatische Hornisse in Bayern. Die ursprünglich aus Südostasien stammende Art fängt laut dem bayerischen Institut für Bienenkunde und Imkerei Honigbienen vor ihrem Stock ab, um sie zu fressen und bereitet deshalb den Imkern im Freistaat Sorgen.
«Die Bienen reagieren auf die invasive Art mit einer Verhaltensänderung. Sie verlassen ihren Stock seltener», erklärt Institutsleiter Stefan Berg. Das führe dazu, dass sie weniger Honig produzieren und damit auch die Versorgung des eigenen Volkes gefährden. In Frankreich und Portugal habe sich außerdem gezeigt, dass die Asiatische Hornisse bei flächendeckender Ausbreitung eine Bedrohung für den Obstanbau sein könne, da sie reife Früchte anfresse. «Mit aufwändigen Methoden machen sich die heimischen Imker deshalb auf die Suche nach den Nestern der Tiere, die dann von den regionalen Naturschutzbehörden entfernt werden», erklärt Berg.
Waren in Deutschland zunächst die Bundesländer Saarland, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen von der invasiven Art betroffen, meldeten auch bayerische Imker heuer bereits Nester der Tiere an fünf Orten; im vergangenen Jahr machten sie 30 Stück aus. Über Unter- und Mittelfranken hat sich die Asiatische Hornisse laut Online-Karte Beewarned.de inzwischen bis nach Schwaben ausgebreitet.
Autor:Uwe Müller aus Nürnberg |
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