Google preferred Source So kannst du beeinflussen, mehr von marktspiegel.de in deinen Suchergebnissen zu sehen.

Ölmarkt unter Druck
Diesel-Preise steigen Richtung 3 Euro

Der Konflikt im Nahen Osten setzt den weltgrößten Ölexporteur Saudi-Arabien zu. | Foto: Amr Nabil/AP/dpa
  • Der Konflikt im Nahen Osten setzt den weltgrößten Ölexporteur Saudi-Arabien zu.
  • Foto: Amr Nabil/AP/dpa
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

NEW YORK/LONDON (dpa/ak) – Die internationalen Rohölmärkte reagieren zum Wochenstart empfindlich auf neue Spannungen im Nahen Osten. Nach der Abschaltung einer wichtigen Pipeline in Saudi-Arabien und dem kurzfristigen Ausfall diplomatischer Gespräche zur Lage in der Straße von Hormus sind die Preise deutlich gestiegen.

Am Montagmorgen verteuerte sich ein Barrel der Nordseesorte Brent zur November‑Lieferung um knapp drei Prozent auf 107,60 Dollar. Damit rückt die Marke von 110 Dollar wieder näher. Erst am Freitag hatte der Preis nach einem zuvor rasanten Anstieg leicht nachgegeben – getragen von der Hoffnung, dass sich der Konflikt im Nahen Osten etwas entspannen könnte.

Diese Hoffnung zerschlug sich am Wochenende. Das geplante Treffen mehrerer Außenminister aus den Golfstaaten im omanischen Salalah wurde verschoben. Der omanische Außenminister Badr al‑Busaidi erklärte auf der Plattform X, man habe dies „im Interesse des Konsenses“ entschieden. Medienberichten zufolge wollten Iran und Oman dort eine mögliche Vereinbarung zur festgefahrenen Situation rund um die Straße von Hormus vorstellen.

Gleichzeitig wächst der Druck auf Saudi‑Arabien, den größten Ölexporteur der Welt. Nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al‑Mandab durch die Huthi‑Miliz musste das Königreich eine zentrale Ost‑West‑Pipeline stilllegen. Die Leitung, die große Mengen Öl vom Persischen Golf zum Roten Meer transportiert und damit die blockierte Route umgeht, wurde nach Drohnenangriffen in den Regionen Riad und Medina vorsorglich abgeschaltet.

Eine weitere Einschränkung saudischer Exporte könnte die Preise zusätzlich nach oben treiben. Brent‑Rohöl hat sich seit Jahresbeginn bereits um fast 80 Prozent verteuert, liegt aber weiterhin deutlich unter dem Kriegszwischenhoch von Ende April, als der Preis kurzzeitig über 126 Dollar pro Barrel gestiegen war.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

Webseite von Arthur Kreklau
Arthur Kreklau auf Facebook
Arthur Kreklau auf Instagram
Arthur Kreklau auf X (vormals Twitter)

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

27 folgen diesem Profil

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.