Zahlenwerk für Erlangen
Die neuen Bodenrichtwerte sind da!
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ERLANGEN (pm/mue) - Der unabhängige Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Bereich der Stadt Erlangen hat aktualisierte Bodenrichtwerte (Stichtag 1. Januar 2026) veröffentlicht.
Nach einer langanhaltenden Phase kontinuierlicher Preissteigerungen seit dem Jahr 2010 verzeichnet der Erlanger Grundstücksmarkt in den vergangenen Jahren demnach eine Trendwende; die Entwicklung auf dem Grundstücksmarkt stellt sich je nach Lage und Segment differenziert dar: Für Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus (Ein- und Zweifamilienhäuser) steigen die Preise im stadtweiten Durchschnitt um rund +5 Prozent, für Geschosswohnungsbauland ist hingegen ein durchschnittlicher Preisrückgang von rund -7 Prozent zu verzeichnen. Deutlich zeigt sich dieser Rückgang in besonders hochpreisigen Wohnlagen – hier wurden Rückgänge bis zu -10 Prozent registriert. Die Richtwerte für gewerbliche Bauflächen stagnieren weitgehend auf dem Niveau von 2024: insgesamt spiegelt die Entwicklung in Erlangen auch den allgemeinen Trend der benachbarten Städte in der Metropolregion wider. Die aktuellen Daten zeigen auch, dass der Raum Erlangen nach wie vor zu den gefragtesten Immobilienstandorten in Bayern gehört.
Begehrte Wohnlagen
Die Bodenrichtwertkarte wird alle zwei Jahre vom Gutachterausschuss für den Bereich der Stadt Erlangen aktualisiert präsentiert; es wird das Bodenpreisniveau für 277 Zonen im Stadtgebiet ausgewiesen. So kostet ein Quadratmeter Grundstück im Bereich gemischter Bauflächen in Steudach 335 Euro, wer sich in der Innenstadt rund um die Nürnberger Straße einkaufen will, findet ein Bodenpreisniveau von bis zu 3.020 Euro/m² vor. Erlangens teuerste Wohnlagen befinden sich neben den Innenstadtwohnlagen entlang des Schwabachtals (Sieglitzhof, Loewenichviertel und Burgberg), im Röthelheim und Stubenloh sowie auch in der Sebaldussiedlung und in Alterlangen. Die Bodenrichtwerte bewegen sich hier zwischen 945 und 1.470 Euro/m². Das Bodenrichtwert-Viewing gibt‘s unter:
www.bodenrichtwerte.bayern.de
Autor:Uwe Müller aus Nürnberg |
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