„Ja, ich traue mir das zu!“
Jörg Volleth als OB-Kandidat der CSU nominiert

OB-Kandidat Jörg Volleth (3.v.l.), Sandra Volleth (2.v.l.), CSU-Kreisvorsitzende Alexandra Wunderlich und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Foto: © Kurt Fuchs
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  • OB-Kandidat Jörg Volleth (3.v.l.), Sandra Volleth (2.v.l.), CSU-Kreisvorsitzende Alexandra Wunderlich und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Foto: © Kurt Fuchs
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ERLANGEN (pm/mue) - Fraktions-Chef Jörg Volleth verkörpert die Hoffnungen der Erlanger CSU auf eine Rückkehr ins Erlanger Rathaus: Durch seine Partei wurde er vergangene Woche als Spitzenkandidat für das höchste Amt im Rathaus nominiert. Von den 127 anwesenden CSU-lern im kleinen Saal der Heinrich-Lades-Halle stimmten 126 für den Kandiadaten. Somit will Jörg Volleth am 15. März 2020 gegen Amtsinhaber Florian Janik (SPD) antreten. Dieser hatte bereits signalisiert, dass er sich – das Votum seiner Partei vorausgesetzt – eine erneute Kandidatur vorstellen könne.

Mit der klaren Ansage „Ich will Oberbürgermeister werden und Erlangen lebenswert besser machen“ stellte der gebürtige Erlanger Jörg Volleth seine inhaltlichen Schwerpunkte vor. Zum einen gehe es ihm um Wohnraumschaffung, wobei der Charakter Erlangens erhalten werden soll. Es gehe nicht darum, Erlangen möglichst schnell, möglichst groß zu entwickeln, sondern dass diese Entwicklung den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt diene. Volleth versprach einen Masterplan für die Stadtentwicklung ebenso wie eine Neuaufstellung des Flächennutzungsplans, die überfällig sei.

Nach eigenen Worten will Volleth als Oberbürgermeister die Pläne für eine Bebauung des Großparkplatzes Innenstadt vorantreiben – für das wichtige Thema Stadtentwicklung soll ein neues Projektteam als zentrale Anlaufstelle und Ideengeber in der Stadtverwaltung eingerichtet werden. Des weiteren will Volleth eine Senkung von Grundsteuer und Gewerbesteuer erreichen, denn die derzeitige Haushaltssituation sei so gut wie nie. Die Gewerbesteuereinnahmen würden von Jahr zu Jahr steigen und seien mittlerweile mehr als doppelt so hoch wie im Jahr 2013 – dem Jahr der letzten Gewerbesteuererhöhung. Damals wurde mit den Stimmen der CSU und vor dem Hintergrund einer kaum mehr stemmbaren Haushaltssituation die Gewerbesteuer von 425 Punkten auf 440 Punkte erhöht. Diese Erhöhung sei der CSU damals nicht leicht gefallen und war mit dem Versprechen verbunden, über eine neuerliche Steuersenkung nachzudenken, wenn es die Haushaltsituation zulasse.

OB-Kandidat Jörg Volleth (3.v.l.), Sandra Volleth (2.v.l.), CSU-Kreisvorsitzende Alexandra Wunderlich und Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Foto: © Kurt Fuchs
Amtsinhaber Florian Janik kann sich nach eigene Worten eine neue Kandidatur vorstellen. Foto: © U.Müller
Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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