Die Franken treten mit Bianka Turinsky und Roland Pudalik in Nürnberg-Ost an

Gehen in Nürnberg-Ost für die Franken ins Rennen: Bianka Turinsky und Roland Pudalik

Feucht - Die „Partei für Franken – Die Franken“ wird im Stimmkreis Nürnberg-Ost mit Bianka Turinsky und Roland Pudalik als Direktkandidaten in den Landtags- und Bezirkstagswahlkampf ziehen. Die Franken möchten ihr gutes Ergebnis der letzten Wahlen übertreffen.

Die Mitglieder der Partei „Die Franken“ des Stimmkreises 502 Nürnberg-Ost wählten Bianky Turinsky (37) aus Feucht zur ihrer Direktkandidatin für die Landtagswahl. Roland Pudalik (62) kandidiert für den Bezirkstag. Nach ihrer Wahl sprachen die Direktkandidaten über ihre Schwerpunkte im Wahlkampf. 

Ein Herz für Tiere

Turinsky möchte sich dafür einsetzen, dass die Kommunen und der Freistaat die Tierheime besser unterstützen. „Wir wollten es aber auch nicht einfach bei Forderungen und Lippenbekenntnissen belassen“, sagte Turinsky nach ihrer Wahl. Deshalb hat der Ortsverband der Franken im letzten Jahr bei einigen Veranstaltungen 300 Euro für das Feuchter Tierheim gesammelt. Die pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte sieht in der Reform der Organspenden einen weiteren Handlungsbedarf. Außerdem macht sie sich für eine flächendeckende Ärzteversorgung im ländlichen Bereich stark.

Strabs abschaffen und günstiger öffentlicher Nahverkehr

Bezirkstagskandidat Pudalik fordert die endgültige Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzungen (Strabs). Er wies darauf hin, dass gerade die fränkischen Regierungsbezirke im Gegensatz zu Altbayern stärker unter den Straßenausbaubeiträgen leiden. In Mittelfranken müssten über 70 Prozent der Kommunen Straßenausbaubeiträge erheben, in Unterfranken sogar 97 Prozent – München erhebt keine. „Diese Ungerechtigkeit müsse ein für allemal beendet werden.“ Weiterhin plädiert der medizinisch technische Assistent für einen kostengünstigen öffentlichen Nahverkehr. „Wenn wir attraktive und günstige Verbindungen anbieten könnten, würde sich wahrscheinlich die ganze Diskussion um Dieselfahrverbote erübrigen.“ Pudalik rechnet damit, dass dann viele Menschen auf Bus und Bahn umsteigen und damit die Umwelt entlasten würden.
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