Ein ganzer Solarberg auf dem Dach

OB Thomas Jung, Christoph Hegen  und Johann Gerdenitsch (v.re.n.li.) auf dem Solardach der neuen Norma-Zentrale. Foto: Ebersberger
  • OB Thomas Jung, Christoph Hegen und Johann Gerdenitsch (v.re.n.li.) auf dem Solardach der neuen Norma-Zentrale. Foto: Ebersberger
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FÜRTH (web) - Noch wird rund um das neue Logistikzentrum der Firma Norma auf der Hardhöhe eifrig gearbeitet. Auf dem Dach des Unternehmens aber ist bereits die größte Solaranlage, die in diesem Jahr ans Netz gegangen ist, installiert.

Die rund 20.000 Quadratmeter große Photovoltaikanlage erbringt eine Leistung von 985 Kilowatt peak, das entspricht in etwa der Leistung des Fürther Solarberges in Atzenhof, der vom Norma-Dach aus zu sehen ist. Annähernd eine Million Kilowattstunden Strom könne dabei pro Jahr erzeugt werden.
Für den Fürther Solarbeauftragten Johann Gerdentisch ist das „schon ein echtes Pfund“ und auch Oberbürgermeister Thomas Jung kommt angesichts dieser Zahlen ins Schwärmen. Im weiter wachsenden Gewerbegebiet Hardhöhe-West werde die Sonnenenregie intensiv genutzt wie etwa bei der benachbarten ebl-Zentrale, doch „Norma ist schon die Krönung“, so das Stadtoberhaupt.
Die Sonnenergie werde tagsüber zur Versorgung der neuen Discounter-Zentrale genutzt, was zuviel produziert wird, fließt noch ins allgemeine Stromnetz. Langfristig aber wolle man schon „autark sein“ und den überschüssigen Strom komplett, also auch nachts nutzen, erklärt Niederlasuungsleiter Christoph Hegen.
In Anbetracht der steigenden Stromkosten sieht Johann Gerdenitsch beim Eigenverbrauch des selbst produzierten Stroms auch die „Zukunft der Photovoltaik“. Immer mehr Unternehmen setzen darauf, so auch die in unmittelbarer Nähe bauende Sanitärfirma Werner Hofmann. Auch dort wird auf dem Dach eine Solaranlage installiert.
Die Dimension der Anlage von Norma wird sie allerdings nicht erreichen. Der Discounter verfügt momentan über die größte Solarnlage auf einem Fürther Dach. So leistet das Unternehmen auch einen großen Beitrag zur Leistungsteigerung in Sachen Solarstrom. Vor zwölf Jahren waren es gerademal 0,2, nunmehr sind es 20 Megawattstunden, merkt OB Jung voller Stolz an. Pro Megawatt Strom würden 560 Tonnen Kohlendioxid eingespart, untermauert Gerdenitsch die Umwelt- und Klimafreundlichkeit der Sonnenergie.

Autor:

Willi Ebersberger aus Fürth

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