Eine neue Haupttribüne macht das Kleeblatt glücklich

Helmut Hack, Thomas Jung, Marcus Steuer (Gechäftsführer Sportstätten Ronhof GmbH) und Holger Schwiewagner (v.li.n.re.) zeigen, wie sich die neue Haupttribüne im und außerhalb des Stadins präsentieren wird. Foto: Ebersberger
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  • Helmut Hack, Thomas Jung, Marcus Steuer (Gechäftsführer Sportstätten Ronhof GmbH) und Holger Schwiewagner (v.li.n.re.) zeigen, wie sich die neue Haupttribüne im und außerhalb des Stadins präsentieren wird. Foto: Ebersberger
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FÜRTH (web) - "So schön, wie wir es in zwei Jahren haben, so schön ist es wohl in keinem anderen Stadion, in dem ich bisher war." Viel Vorfreude und noch mehr Stolz klangen mit, als Helmut Hack, Präsident des Fußball-Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth, die 17 Millionen Euro teuren Umbau- und Modernisierungspläne für das Stadion am Laubenweg präsentierte. In zwei Jahren soll die neue Haupttribüne komplett stehen.

Die Tage für die rund 65 Jahre alte Haupttribüne im Fürther Ronhof sind gezählt. Schon im Januar 2016 soll mit dem Abriss begonnen werden. In zwei Bauabschnitten wird anschließend die neue Tribüne errichtet - ein hochmodernes Gebäude mit VIP-Logen, Sicherheitsleitstelle, einem Fanshop und allen sonstigen Einrichtungen wie Kabinen, Schiedsrichter- oder auch Medienräume. Hierfür muss übrigens auch das bisherige VIP-Gebäude weichen. Die neue steile Haupttribüne (inklusive Vortribüne) wird dann an dessen Stelle bis zur Nordtribüne verlängert. Die Zahl der Sitzplätze erhöht sich am Ende (Sommer 2017) von derzeit 2.564 auf 2.670 (davon 1163 VIP- und 138 Medienplätze).
Darüber hinaus wird im Stadion auch eine neue, moderne Infrastruktur geschaffen für mehr Komfort, aber auch mehr Sicherheit für die Fans. So soll etwa die Kiosk- und Toilettensituation deutlich verbessert werden, ein neuer Umlauf ("Promenade") wird zum Treffpunkt für die Kleeblatt-Anhänger aus allen Blöcken. Für die Gästefans wird ein neuer Zufahrtsweg über die Flurstraße, und damit auch eine konsequente Fantrennung geschaffen. Darüber hinaus werden Zufahrtswege für Einsatzfahrzeuge von BRK, Feuerwehr oder Polizei optimiert. Die Parkflächen erhöhen sich von 520 auf 650 Stellplätze, hierfür müssen allerdings die Trainingsplätze hinter der Gegengerade geopfert werden.
Zum Laubenweg hin dominieren die Vereins- und Stadtfarben weiß und grün, ein überdimensionales Kleeblatt wird den Eingangsbereich zieren. "Da weiß dann wirklich jeder, wo er ist", weist Kleeblatt-Geschäftsführer Holger Schwiewagner auf den beleuchteten Hingucker der neuen Stadionfassade hin. Die Gestaltungselemente der neuen Tribüne sollen sich zukünftig auch durchs ganze Stadion ziehen.
Durch den Lückenschluss zur Nordtribüne wird die Raumakustik im Ronhof verbessert, was letztlich zu noch mehr Atmosphäre und Stimmung führen soll.
Fürths Oberbürgermeister Thomas Jung zeigte sich begsitert von den Plänen. Hier liege das Potenzial für ein "neues Wahrzeichen von Fürth", frohlockte er und ist mit Helmut Hack einig: "Das Stadion passt einfach zu Fürth - kein Protzbau, aber modern, mit Bestand und zukunftsfähig." "Einfach schön", so Hack.

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