Theaterdirektorin wechselt zu den Stuttgarter Philharmonikern
Eva Brütting verlässt die Comödie

Die Geschäftsführer der Comödie Fürth, Marcel Gasde, Martin Rassau, und Volker Heißmann, verabschieden die langjährige Direktorin Eva Brütting.
  • Die Geschäftsführer der Comödie Fürth, Marcel Gasde, Martin Rassau, und Volker Heißmann, verabschieden die langjährige Direktorin Eva Brütting.
  • Foto: Comödie Fürth
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

FÜRTH (pm/ak) - Die langjährige Direktorin der Comödie Fürth wechselt nach Stuttgart: Zum 1. November wird Eva Brütting dort die kaufmännische Leitung der Stuttgarter Philharmoniker übernehmen.

Es ist ein Abschied nach über 25 Jahren, der beiden Seiten schwerfällt. „Der Wechsel erfolgt im Zuge einer privaten und persönlichen Weiterentwicklung“, erklärt Frau Brütting ihre Entscheidung: Ihr Mann wird in der Region eine Stelle als ärztlicher Leiter einer psychiatrischen Klinik antreten. „Auch wenn es bei uns vorwiegend um Humor geht: Die Comödie mit ihrer familiären Atmosphäre und ihren tollen Mitarbeitern kann man nur mit einem weinenden Auge verlassen“, sagt die Diplom-Kauffrau und Kulturmanagerin, die einen wesentlichen Beitrag dazu leistete, aus der „Kleinen Komödie“ damals noch im Nürnberger Stadtpark das erfolgreichste Privattheater Süddeutschlands mit rund 120.000 Besuchern im Jahr zu machen.

„Wir wünschen Eva Brütting von Herzen alles Gute für ihre spannende neue Aufgabe“, so Geschäftsführer Volker Heißmann. Er betont zugleich, dass Eva Brütting der Comödie in beratender Funktion und als Betreuerin der beliebten Comödien-Reisen erhalten bleiben wird: „Wir freuen uns, dass wir weiterhin regelmäßig auf das Wissen und das Netzwerk von Eva zurückgreifen können.“ Für alle Gäste und Abonnenten der Comödie ändert sich nichts: Die Aufgaben der bisherigen Direktion wie Programmplanung oder Künstlerbetreuung werden auf die aus Volker Heißmann, Martin Rassau und Marcel Gasde bestehende Theater-Geschäftsführung sowie das eingespielte Team verteilt, so dass ein reibungsloser Übergang aller Abläufe gewährleistet ist.

„Wir planen gemeinsam bereits die Saison 2022/2023, hoffentlich wieder vollends im Normalbetrieb“, so Volker Heißmann.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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