Familiennester und Uvex-Büros auf dem Norma-Areal im Fürther Westen

Norma-Niederlassungsleiter Christoph Hegen, ESW-Geschäftsführer Hannes B. Erhardt, OB Thomas Jung, Uvex-Chef Michael Winter und Norma-Vorstand Gerd Köber (v.li.n.re.) blicken allesamt zuversichtlich in die Zukunft.
  • Norma-Niederlassungsleiter Christoph Hegen, ESW-Geschäftsführer Hannes B. Erhardt, OB Thomas Jung, Uvex-Chef Michael Winter und Norma-Vorstand Gerd Köber (v.li.n.re.) blicken allesamt zuversichtlich in die Zukunft.
  • Foto: ESW
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FÜRTH (web) - Der anstehende Umzug der Norma-Zentrale ins Gewerbegebiet Hardhöhe schafft im Westen der Stadt Raum für rund 160 Wohneinheiten. Das Evangelische Siedlungswerk ESW hat dabei vor allem den schmalen Geldbeutel im Auge. Zudem will die Firma Uvex auf den freiwerdenden Flächen expandieren.

„Besser hätte es für Fürth nicht laufen können“, freut sich Oberbürgermeister Thomas Jung über die Entwicklung auf dem rund 40.000 Quadratmeter großen Areal des Fürther Lebensmitteldiscounters Norma. Dieser baut derzeit nur wenige hundert Meter entfernt seine neue Firmenzentrale. Auf dem bisherigen Standort an der Würzburger Straße sowie links und rechts der Hansastraße will das ESW 104 Mietwohnungen und 61 Eigenheime in Form von Reihenhäusern und Doppelhaushälften errichten. Der Aspekt des sozialen Wohnens und der Bezahlbarkeit für junge Familien („Projekt Familiennest“) soll dabei im Mittelpunkt stehen.
Erfreut zeigte sich ESW-Geschäftsführer Hannes B. Erhardt über das Entgegenkommen von Norma. „Die meisten Flächen gehen uns als eher sozial orientiertes Wohnungsbauunternehmen durch die Lappen“, so Erhardt. Doch dank der intensiven Zusammenarbeit aller Beteiligten kann das ESW auf dem Norma-Areal sein nächstes Projekt in Fürth stemmen.
104 Mietwohnungen, zwölf Dppelhaushälften und vier Reihenhäuser entstehen auf der einen Seite der Hansastraße, auf der anderen 45 Reihenhäuser. Diese werden nicht etwa im „typischen Reihenhausstil“ hochgezogen, sondern „architektonisch und ästhetisch hochwertig“. Auch elternlose Jugendliche sollen ein Zuhause finden und integriert werden.
Ein klares Bekenntnis zu Fürth gibt Uvex. Das weltweit tätige Unternehmen will seine gegenüber des Norma-Areals liegende Firmenzentrale erweitern. Auf rund 6000 Quadratmetern soll ein neues Verwaltungsgebäude entstehen, der gleichzeitig auch als Lärmschutz für die dahinter liegenden ESW-Häuser dienen soll. Um beide Firmenteile zu verbinden ist eine Brücke über die Würzburger Straße geplant.
Das ESW und Uvex stehen also in den Startlöchern, müssen sich aber noch gedulden. Der Umzug von Norma ist für Mitte des kommenden Jahres geplant, dann erst werden die alten Gebäude abgerissen. In 2017 soll mit dem ESW-Bau begonnen werden, bei Uvex wird es wohl bis Anfang 2018 dauern.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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