Nach pannenfreier Aufzugfahrt übergab Markus Söder 6,4 Millionen Euro an Fürths OB Thomas Jung

Ohne Zwischenfall ging's im Fahrzug nach oben. "Ich bin ja nur gekommen, um zu testen, ob der Fahrstuhl wieder geht", scherzte Markus Söder (li.) als er mit OB Thomas Jung aus dem Fahrstuhl im Fürther Rathaus kam. Foto: Ebersberger
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  • Ohne Zwischenfall ging's im Fahrzug nach oben. "Ich bin ja nur gekommen, um zu testen, ob der Fahrstuhl wieder geht", scherzte Markus Söder (li.) als er mit OB Thomas Jung aus dem Fahrstuhl im Fürther Rathaus kam. Foto: Ebersberger
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FÜRTH – (web) Gleich vorneweg: Ja, er hat wieder den Aufzug genommen. Doch diesmal ging alles glatt, als Bayerns Finanzminister Markus Söder ins Fürther Rathaus kam, um den Bescheid über 6,4 Millionen Euro Stabilisierungshilfen an Oberbürgermeister Thomas Jung zu übergeben.

Zur Erinnerung: Vor knapp einem Jahr blieben Markus Söder und Thomas Jung im Fürther Rathausaufzug stecken und mussten dort rund 25 Minuten gemeinsam verharren, was in den Medien und vor allem im Netz für viele, teils spöttische Kommentare sorgte. Die beiden Protagonisten nahmen’s dagegen relativ gelassen und mit viel Humor. Der Nürnberger und bekennende Club-Fan Söder witzelte: „Ausgerechnet in Fürth beim SPD-Oberbürgermeister bleibt man stecken." Während Jung trocken anmerkte: „Markus Söders Aufstieg wurde nur kurz unterbrochen.“ Er sollte damit Recht behalten, denn mittlerweile ist Markus Söder designierter bayerischer Ministerpräsident.
Ins Fürther Rathaus kam Söder jetzt allerdings nochmal in seiner Eigenschaft als Finanzminister und wie schon im vergangenen Jahr hatte er einen dicken Scheck für die Fürther dabei: 6,4 Millionen Euro Stabilisierungshilfe für die Stadt Fürth. Das ließ natürlich OB Thomas Jung ebenso strahlen wie Fürths Kämmerin Stefanie Ammon.
Das sei übrigens die dritthöchste Einzelzuwendung nach Weiden und Hof, doch Fürth habe es sich redlich verdient, so Söder. Mit den Stabilisierungshilfen sollen Kommunen unterstützt werden, die - wie im Fall von Fürth – unverschuldet in finanzielle Notlagen geraten sind. Fast neun Millionen Euro wurden in Bayern in diesem Jahr ausgeschüttet – ein Rekordvolumen.
Die Kommunen müssen sich aber auch einbringen, müssen zeigen, dass sie wieder aus dieser misslichen Lage herauskommen wollen. Diese „Eigenanstrengung und der unbedingte Konsolidierungswille“ sei in Fürth erkennbar, ließ Söder wissen: „Das müsse belohnt werden“. Ammon und Jung hoffen, dass Fürth auch in den nächsten drei Jahren weitere Hilfen vom Freistaat bekommt und gaben Markus Söder einen entsprechenden Bittbrief für seinen Nachfolger im Finanzministerium mit. Da gab sich der (Noch-) Finanzminister Markus Söder sehr zuversichtlich. Dann ging's erneut zum Aufzug.

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Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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