Neuer Linearbeschleuniger optimiert Behandlung am Klinikum Fürth

Praxiseigentümer Dr. Roland Guttenberger (4.v.l.) und seine Mitarbeiter freuen sich über die neue Anschaffung.
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  • Foto: Klinikum Fürth
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FÜRTH - Seit knapp zwei Monaten werden alle Patienten der Strahlentherapie am Klinikum Fürth mit einem neuen Linearbeschleuniger behandelt und profitieren so von schonenderer Therapie und kürzeren Liegezeiten.

Die Anschaffung des Geräts „Versa HD“ der Firma Elekta war der erste und größte Teil eines circa zwei Millionen schweren Gesamtpaketes, mit dem auch der zweite Beschleuniger auf den modernsten Standard aufgerüstet wird. „Nach erfolgreichem Abschluss einer Testphase stehen uns jetzt zwei perfekt aufeinander abgestimmte Beschleuniger zur Verfügung“, freuen sich Dr. Roland Guttenberger und sein Team auf das Ende der Umbauphase, die Anfang August begonnen hat.
Die Vorteile für die Patienten liegen in einer noch schonenderen Behandlung durch eine verbesserte Abschirmung des gesunden Gewebes. Durch die höhere Anzahl an Lamellen (160 statt 80) kann der Behandlungsstrahl noch exakter an die Form des zu behandelnden Objekts angepasst werden. Zusätzlich erfolgt die Ausrichtung der Patientenliege nun vollautomatisch und millimetergenau. Dazu wird ein Soll-Ist-Abgleich zwischen Bestrahlungsplan und tatsächlicher Bestrahlung vorgenommen, was dank neuer Software schneller vonstatten geht als je zuvor. Die Liegezeiten für die Patienten betragen meist nur noch wenige Minuten.
Mit den beiden Linearbeschleunigern steht am Klinikum Fürth modernste Technik zur Behandlung von zum Teil schwerkranken Menschen mit Brustkrebs, Prostatakrebs oder anderen Krebsformen zur Verfügung, bei denen die Bestrahlung die Operation ergänzt oder auch ersetzt.
Auch bei gutartigen Erkrankungen kann eine Strahlentherapie Erfolge zeigen. „Viele Patienten wissen gar nicht, dass wir beispielsweise Gelenkarthrose oder Fersensporne schmerztherapeutisch behandeln“, erklärt Dr. Guttenberger. Bei entsprechender Verordnung könne dies mit den gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet werden, so der Facharzt für Strahlentherapie.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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