Ab kommenden Montag gilt in Fürth ein Sonderfahrplan
Vor allem die Berufspendler im Blick

Am Montag gilt für die Busse der infra ein neuer Sonderfahrplan.
  • Am Montag gilt für die Busse der infra ein neuer Sonderfahrplan.
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FÜRTH (pm/tom) - Oberstes Ziel der infra ist es, trotz der Corona-Epidemie einen zuverlässigen Busbetrieb für die Fahrgäste sicherzustellen und gleichzeitig eine sichere Arbeitsatmosphäre für das Personal zu schaffen. Aus diesem Grund wird ab Montag, 30. März, das Fahrpersonal in Gruppen eingeteilt. Diese übernehmen immer abwechselnd in der gleichen Zusammensetzung die Dienste. Damit wird eine Vermischung der Teams ausgeschlossen. Im Falle einer Infektion muss dann nicht das gesamte Personal in Quarantäne gehen.

Diese Vorsichtsmaßnahme hat Auswirkungen auf den Fahrplan der Fürther Buslinien. Nach dem derzeit gültigen Samstagsfahrplan gilt ab Montag, 30. März, bis auf Weiteres von Montag bis Samstag ein neuer Sonderfahrplan. Am Sonntag gilt weiterhin der normale Sonntagsfahrplan. Der neue Sonderfahrplan soll in erster Linie den verbleibenden Berufspendlern Rechnung tragen. Zu den Hauptverkehrszeiten zwischen 5.00 und 8.00 Uhr morgens sowie zwischen 15.00 und 18.00 Uhr nachmittags fahren die Busse häufiger als bisher. Auch die Linie 176 bleibt erhalten, hier verkehren die Busse einmal stündlich ab der Haltestelle Hardhöhe.

Der neue Fahrplan werde – so die infra in einer Pressemitteilung – auch in den kommenden Tagen fortwährend überprüft und falls notwendig kurzfristig angepasst. Allerdings hofft man bei der infra auch auf die Flexibilität von Fahrgästen und Arbeitgebern. Das Unternehmen tue alles, um auch in den derzeit besonderen Zeiten einen verlässlichen ÖPNV aufrechtzuerhalten und gleichzeitig im Rahmen der technischen und personellen Möglichkeiten für eine ausreichende Sicherheit der Fahrgäste und des Fahrpersonals zu sorgen.
Der modifizierte Fahrplan ist online unter www.infra-fuerth.de/corona abrufbar und hängt ab Montag an den Haltestellen aus. Leider ist eine Verknüpfung mit der VGN-Auskunft derzeit nicht möglich. Gerne beantwortet die infra aber Kundenanfragen telefonisch unter 0911 9704-4800 oder per E-Mail an verkehrsbetrieb@infra-fuerth.de.

Weitere Maßnahmen

Als weitere Maßnahme gegen die Ausbreitung der Virusinfektion setzt die infra vorrangig alle 18 vorhandenen Gelenkbusse ein, damit für die Fahrgäste die Möglichkeit besteht, ausreichend Distanz zueinander zu wahren. Allerdings ist es – unter anderem aus städtebaulichen Gründen – nicht möglich, mit diesen 18 Bussen alle Fürther Linien zu besetzen. Deshalb müssen auch kleinere Busse zum Einsatz kommen. Wegen der geringeren Fahrgastzahlen ist es jedoch leichter möglich, den geforderten Mindestabstand von anderthalb Metern zueinander einzuhalten.
Weiterhin weist die infra darauf hin, dass es aus technischen Gründen leider nicht möglich ist, dass die hinteren Türen separat bei jedem Halt automatisch öffnen. Die Automatik benötigt für den Ausstieg den Impuls vom Knopf für den Haltestellenwunsch. Das gilt auch für den Einstieg: Hier muss in vielen Fällen ebenfalls der Taster von außen bedient werden, wenn von innen kein Ausstieg angefordert wurde. Alle hochfrequentierten Kontaktpunkte in den Bussen werden aber jede Nacht besonders gründlich gereinigt.
Während der NightLiner-Betrieb ist bis auf Weiteres gänzlich eingestellt ist, gilt für die U-Bahn jeweils von Montag bis Freitag ein erweiterter Samstagsfahrplan. Die Fahrplan-Informationen hat die dafür zuständige VAG im Internet veröffentlicht (www.vag.de).

Autor:

Tom Schreiner aus Fürth

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