Diakonie Fürth startet in die generalistische Pflegeausbildung
Die Pflege ist ein Abenteuerland

Ein Herz für Menschen, Empathie und aufrichtiges Interesse: All das gehört für die angehenden Pflegefachfrauen und -männer künftig zum (Arbeits-)Alltag.
  • Ein Herz für Menschen, Empathie und aufrichtiges Interesse: All das gehört für die angehenden Pflegefachfrauen und -männer künftig zum (Arbeits-)Alltag.
  • Foto: Diakonie Fürth
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

FÜRTH (pm/ak) - Ein Herz für Menschen, Empathie und aufrichtiges Interesse - all das braucht man, um eine gute Pflegekraft zu sein. Diese Erfahrung gehört für sechs Frauen und Männer im Alter zwischen Mitte 20 und Mitte 40 künftig zum (Arbeits-)Alltag.

In den beiden Seniorenpflegeheimen der Diakonie Fürth und in der Ambulanten Pflege des Fürther Wohlfahrtsverbands haben sie Anfang September ihre Ausbildung mit einem Novum begonnen: Erstmals werden sie im neuen Beruf der Pflegefachfrau beziehungsweise des Pflegefachmanns ausgebildet. Auf den Start in dieses besondere Ausbildungsjahr im Zuge der neuen, generalistischen Pflegeausbildung stimmte die angehenden Allroundtalente in der Pflege ein eigener Azubi-Tag im Seniorenpflegeheim Sofienheim am Fürther Südstadtpark ein.
„Sie haben sich für einen facettenreichen, fordernden, zugleich aber auch unglaublich sinnstiftenden Beruf in einem werteorientierten und zukunftssicheren Umfeld entschieden“, betonte Diakonie-Vorständin Ruth Papouschek, die für die Pflege verantwortlich zeichnet, zu diesem Anlass. Florian Fiedler, Leiter der Stationären Altenhilfe bei der Diakonie Fürth, hob darüber hinaus hervor: „Die Nähe zu den Menschen ist das eine, warum sich eine Ausbildung in der Pflege bei uns lohnt. Vor allem schätzen wir an unserer Diakonie den wertschätzenden Umgang untereinander und mit den betreuten Menschen.“ Im von Anja Buss und von den drei Koordinatoren Praxisanleitung Franziska Konrad, Sandra Patrick und Christoph Speierl vorbereiteten Azubi-Tag ging es nach dem gegenseitigen Kennenlernen auf inhaltlicher Seite auch direkt an eines der pflegerischen Basics: die Hygiene.
In ihrer kurzweiligen Präsentation stellte Anja Buss, die bei der Diakonie Fürth unter anderem die Aus-, Fort- und Weiterbildung koordiniert, anschaulich dar, auf was es beim Anziehen von Schutzkleidung oder bei der richtigen Händedesinfektion ankommt. Für ein besonderes Aha-Erlebnis sorgte ein interaktiver Part, bei dem die neuen Auszubildenden mittels fluoreszierendem Testkonzentrat und UV-Licht im wahrsten Sinne des Wortes an der eigenen Haut erfahren konnten, wie sie ihre Händedesinfektion noch verbessern können. Neben allgemeinen Informationen rund um ihr neues berufliches Zuhause stand für die angehenden Pflegefachfrauen und -männer auch Grundlegendes zur Ausbildung und zum Pflegeberuf im Mittelpunkt des Einführungstags. Dieser lieferte einen ersten Einblick indas, was die Auszubildenden erwartet: In der Theorie stehen Krankheitsbilder genauso auf dem Stundenplan, wie die richtige Dokumentation, rechtliche Aspekte und psychologische Grundlagen. Im Wohnbereich oder in der Ambulanten Pflege wird das Gelernte direkt in die Praxis umgesetzt. Verantwortung bekommen die Auszubildenden dabei schon früh übertragen - denn sie arbeiten vom ersten Tag an am Menschen. Natürlich noch nicht allein, aber: „nur so lernt man das“, findet Florian Fiedler, selbst examinierter Altenpfleger.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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