Markierungen sollen Aufmerksamkeit wecken
Brutschutzzeit am Hainberg

Markierungen sollen Aufmerksamkeit wecken: Landrat Matthias Dießl sprayt den ersten Hinweis auf.
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LANDKREIS FÜRTH (pm/ak) - Die Brutschutzzeit im Naturschutzgebiet Hainberg dauert bis zum 30.06. an. In der Brutschutz- und Kernzone dürfen Besucher die befestigten Wege nicht verlassen, um die brütenden  Vogelarten nicht zu stören.

Dies ist auch den bereits vorhandenen Hinweisschildern im Naturschutzgebiet zu entnehmen. Um noch  mehr Aufmerksamkeit auf die Brutschutzzeit zu lenken, wurden auf den Wegen mit umweltverträglicher Farbe zusätzliche Hinweismarkierungen angebracht.
Als erster griff Landrat Matthias Dießl zur Spraydose: „Ziel der Aktion ist es, den Besuchern des Hainbergs  die Bedeutung der Brutschutzzeit zu verdeutlichen, denn das unüberlegte Betreten der Flächen kann den Bruterfolg der Arten stark bedrohen. Es ist wichtig, die befestigten Wege zu dieser Zeit nicht zu verlassen  und Hunde, unabhängig von der Brutzeit, ganzjährig anzuleinen.“
Mit diesem sehr einfach umzusetzenden und verantwortungsvollen Verhalten könne jeder von uns dazu beitragen, dass der Naturgenuss und die Erholungsspaziergänge im Einklang mit dem Naturschutz stehen.
Besonders die am Boden brütenden Arten, wie die Heidelerche, benötigen Ruhe und Schutz. Die in Bayern als stark gefährdet eingestufte Art baut ihre Nester im schütteren Gras. Ihre Gelege können dadurch leicht übersehen werden. Wird die Heidelerche zu oft aufgeschreckt, kühlen ihre Eier aus und der Bruterfolg ist dahin.
Die Idee und die Schablone stammen vom Umweltamt Erlangen. Dort wird diese Methode seit Jahren im Naturschutzgebiet Exerzierplatz angewandt und macht es für Besucher erkennbar, welche Zonen zur Brutzeit betreten werden dürfen. Die beiden Naturschutzgebiete sind sich nicht unähnlich. Sie beherbergen landesweit bedeutende Sandmagerrasen und Bruthabitate und zeichnen sich durch Pionierstandorte aus. Diese sind für die Tier- und Pflanzenwelt sehr wichtig. Das Silbergras ist eine der Pionierpflanzen, die auf solche Standorte angewiesen sind. Was Sandmagerrasenflächen so besonders macht, sind ihre geringe Wasserspeicherkapazität und der niedrige Nährstoffgehalt des Bodens. Auf ihnen wachsen unter anderem die rosa blühende Strand-Grasnelke und die purpurne Heide-Nelke. Der aufmerksame Beobachter kann im Naturschutzgebiet Hainberg neben der so selten gewordenen Heidelerche auch vielen weitere Vertreter der Vogelwelt, wie Grünspecht, Singdrossel, Rotkehlchen und Pirol lauschen. Auch Insekten, wie Sandbiene, Blauflügelige Ödlandschrecke und Schwalbenschwanz sind am Hainberg vorzufinden.

Markierungen sollen Aufmerksamkeit wecken: Landrat Matthias Dießl sprayt den ersten Hinweis auf.
 Nestruhe: diese Markierungen sind am Hainberg zu finden.
Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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