Enger Austausch in der Hauptstadt
Besuch für Tobias Winkler MdB in Berlin
- Bürger aus dem Wahlkreis besuchen Tobias Winkler MdB in Berlin.
- Foto: Bundesregierung / StadtLandMensch-Fotografie
- hochgeladen von Arthur Kreklau
BERLIN (pm/ak) – Für eine Gruppe von 50 Bürgerinnen und Bürgern aus dem Wahlkreis Fürth wurde die Hauptstadt zum Schauplatz intensiver politischer Begegnung: Bei einer dreitägigen Bildungsreise trafen die Teilnehmer direkt auf ihren Bundestagsabgeordneten Tobias Winkler (MdB), der sie persönlich im Reichstagsgebäude begrüßte.
„Es ist jedes Mal wieder etwas Besonderes, Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis Fürth in Berlin begrüßen und ihnen zeigen zu dürfen, wo und wie ich hier ihre Interessen vertrete“, erklärte Winkler erfreut. Die Gäste kamen aus vielen Orten der Region, darunter Markt Bibart, Gutenstetten, Fürth, Cadolzburg, Veitsbronn, Zirndorf, Ammerndorf und Stein – und sogar aus Winklers Heimatgemeinde Roßtal. Besonders bewegt zeigte sich der Abgeordnete über den Besuch von Altbürgermeister Maximilian Gaul, mit dem ihn eine lange politische Wegstrecke verbindet: „Max hat mich bei meinen ersten Schritten in der Politik begleitet... von den Erfahrungen aus der damaligen Zeit profitiere ich bis heute.“
Das Programm der Informationsfahrt war eng getaktet und facettenreich. Neben dem Reichstagsgebäude standen auch die Gedenkstätte Hohenschönhausen – ein ehemaliges Stasi-Gefängnis –, die Bayerische Landesvertretung, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und der Berliner Fernsehturm auf dem Plan. Diese Orte boten nicht nur geschichtliche Eindrücke, sondern auch Raum für Austausch und Diskussionen über aktuelle politische Herausforderungen.
Winkler betonte die Wichtigkeit solcher Begegnungen: „Der persönliche Austausch ist unersetzlich für meine Aufgabe, um einerseits politische Entscheidungen zu erläutern, andererseits Anliegen, Forderungen und Fragen zu diskutieren und aufzunehmen.“ Gerade im politischen Alltag seien solche Rückkopplungen entscheidend, um nah am Menschen und seinen Bedürfnissen zu bleiben.
Die Nachfrage nach den politischen Bildungsreisen ist enorm – die Wartelisten reichen bereits zweieinhalb Jahre in die Zukunft. Wer Interesse hat, kann sich dennoch jederzeit im Wahlkreisbüro melden (Telefon: 09161 / 87 51 71, Mail: tobias.winkler.wk@bundestag.de).
Nachdenklich äußerte sich Winkler zur politischen Zusammenarbeit: „In Berlin endet sie leider oft an der Koalitionsgrenze. In der Europa- oder Außenpolitik verläuft diese weniger scharf – deshalb sind mir diese Bereiche besonders sympathisch.“ Seine Erfahrungen im Europäischen Parlament zeigen, wie wertvoll parteiübergreifende Zusammenarbeit sein kann – eine Haltung, die er auch in seiner aktuellen politischen Arbeit weitertragen möchte.
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