Steiner Kunstverein gestaltet Bushaltestelle

Melanie Maar, Kurt Krömer, Dorothea Prüglmeier und Ute Finzel, Kunstverein Stein e. V.
  • Melanie Maar, Kurt Krömer, Dorothea Prüglmeier und Ute Finzel, Kunstverein Stein e. V.
  • Foto: Stadt Stein
  • hochgeladen von Arthur Kreklau

STEIN-DEUTENBACH (pm/ak) - Eine Bushaltestelle ist nun wahrlich kein Ort der Sehnsucht, jedoch ein notwendiges Etwas, umvon A nach B zu kommen. Ganz anders sieht das jetzt in Stein-Deutenbach aus. Hier hat sich der
Kunstverein Stein e. V. nun einer Bushaltestelle angenommen.

Das Ergebnis, das am 10.November (Schillers Geburtstag) offiziell vorgestellt wurde, kann sich wirklich sehen lassen.
"Die Haltestelle Schillerstraße soll schöner werden", mit dieser Idee und dem Vorschlag selbige zu
gestalten wendete sich Dorothea Prüglmeier vom Kunstverein Stein e. V. an Kurt Krömer. Der
Erste Bürgermeister der Stadt Stein war von diesem Vorschlag sofort angetan und unterstützte
dieses Vorhaben. So wurden Entwürfe des Kunstvereins betrachtet und zur Bewertung
ausgestellt. Am Ende entschied sich der Stadtrat für den Entwurf von Melanie Maar mit dem
Thema: "Goethe, Schiller und die Kunst – Ein Denkmal für die Kunst." Dies brachte die
Überlegung die gemeinsame Kunstthematik von Schiller und Goethe zu verbinden – ebenso wie
sich in Deutenbach, die Straßen der beiden Dichter verbinden. Mit diesem Ansatz ging es
schließlich ans Werk.

Nachdem der Bauhof die noch vorhandenen Schmierereien beseitigte und die Fläche gestrichenhat, begannen die intensiven Vorbereitungen bezüglich Schriftenauswahl, Gestaltung und
Farbauswahl. Dann innerhalb eines Tages, wurde aus der Idee schließlich Realität. Entstanden ist
ein Kunstwerk, das den Betrachtern an einer ungewöhnlichen Stelle, nämlich einer
Bushaltestelle, Kultur und Kunst vermittelt. Kurt Krömer findet bei der offiziellen Besichtigung nur
lobende Worte: "Ich bin begeistert, denn damit haben wird Kunst im öffentlichen Raum, die für
jeden zugänglich ist. Ich danke dem Kunstverein Stein e. V., im speziellen Melanie Maar, für die
tolle künstlerische Arbeit. Hier ist nun ein Ort entstanden, der so viel mehr ist als eine simple
Bushaltestelle. Ein Ort der die Wartezeit auf eine wunderbare aber auch zum nachdenken
anregende Art verkürzt."
Melanie Maar freut sich über diese Worte und ergänzt: "Kunst weckt auf, belebt graue Orte,
bewegt und macht Mut. So versucht auch der Kunstverein Stein e. V. diese Kunstbasis zu erhalten
und zu fördern." Speziell in diesem Fall, der Haltestelle Schillerstraße, ist es hervorragend
gelungen.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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