Wenig Impfstoff und steigende Zahlen
Corona hat den Landkreis Roth fest im Griff!

Aktuell sind im Landkreis Roth 573 Personen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.
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  • Foto: JeromeCronenberger-stock.adobe.com (Symbolbild)
  • hochgeladen von Victor Schlampp

LANDKREIS ROTH (pm/vs) - Mit aktuell 573 mit Covid-19 Infizierten ist im Landkreis Roth der bisherige Höchstwert von 526 Personen (18. Dezember 2020) übertroffen worden. Noch am 5. Januar hatte die Gesamtzahl bei 522 gelegen.

Den stärksten Anstieg verzeichnete die Marktgemeinde Wendelstein von 66 auf 97 Fälle. Auch in Roth (125 Fälle am 5. Januar und aktuell 133 Fälle) sowie in Greding (51 auf 58) und Hilpoltstein (55 auf 61) sind deutliche Steigerungen zu verzeichnen. Die wenigsten Fälle gibt es aktuell in Kammerstein (4 Fälle), gefolgt von Röttenbach (6 Fälle) und Spalt (8 Fälle). Die Zahl der Sterbefälle steigt inzwischen fast täglich an und liegt bei aktuell 64 Personen - die aktuelle Statistik des Robert Koch Instituts spricht von 67 Fällen - , die an oder mit Corona verstorben sind. Zum Vergleich: Vom Beginn der Pandemie im März 2020 bis 12. November 2020 hatte es im Landkreis Roth insgesamt nur 9 Fälle gegeben.

Keine Entspannung in Sicht

Damit haben sich die Hoffnungen zerschlagen, dass infolge des zweiten Lockdowns die Zahlen bei den Neuerkrankungen schnell nach unten gehen könnten. Nach dem ersten Höchststand am 18. Dezember war die Zahl bis zum 29. Dezember auf 415 Infizierte zurückgegangen. Seitdem geht es wieder steil nach oben. Laut Information des Robert Koch Instituts (RKI) hat es im Landkreis Roth in den vergangenen 7 Tagen 256 Neuerkrankungen gegeben, die 7-Tages-Inzidenz beträgt damit 202 je 100.000 Einwohner. Zur Erinnerung: Während der ersten Welle im März 2020 galt schon ein Wert von 50 Fällen und mehr als Grund, eine Stadt oder einen Landkreis als Hotsport zu definieren.

15-Kilometer-Sperre droht

Mit Stand Freitag, 8. Januar, ist die Zahl der mit Covid-19 Infizierten auf 589 Personen gestiegen und bewegt sich damit auf die "600-Marke" zu. Die 7-Tages-Inzidenz gerechnet auf 100.000 Einwohner liegt damit aktuell bei 235,1. Wenn diese Marke nicht bis Montagfrüh unter die 200-Marke sinkt, gilt ab dem 11. Januar für alle Landkreis-Bewohnerinnen und -Bewohner die Regel, dass sie sich ohne einen wichtigen Grund (bsp. Weg zur Arbeit, Arztbesuch oder Einkauf) nicht weiter als 15 Kilometer rund um die Grenze der jeweiligen Stadt oder des Ortes, in dem sie wohnen, aufhalten dürfen.

Zu wenig Impfstoff erhältlich

Auch im Landkreis Roth gibt es aktuell zu wenig Impfstoff, um die wenigstens die Gruppe der am meisten gefährdeten Menschen gegen Covid-19 immunisieren zu können. Landrat Herbert Eckstein hat sich gestern in einem Grußwort an die Bevölkerung gewandt. Die Daten zeigen auch, wie schleppend der Impfstart in Bayern verlaufen ist:

• Bis 15. Januar werden - wenn alles planmäßig verläuft - 1.655 Menschen der höchsten Risikogruppe geimpft sein; alleine die Zahl der Landkreisbewohnerinnen und - bewohner, die 80 Jahre und älter sind und damit einen zeitnahmen Anspruch auf die Impfung haben, beträgt über 8.000
• Alleine in der Rother Kreisklinik und den Senioren- und Pflegeheimen des Landkreises Roth leben und arbeiten aktuell über 3.500 Menschen
• Erst am 21. Januar soll vom Freistaat die kompartible Anmeldesoftware kommen, mit der sich Impfwillige registrieren lassen können

Den Wortlaut des Grußwortes gibt es HIER

Tagesaktuelle Informationen zu den Coronafällen im Landkreis Roth gibt es hier

Autor:

Victor Schlampp aus Schwabach

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