Landkreis Roth im Sog der Pandemie
Mehr Fälle als Mitte Oktober 2020!

Auch im Landkreis Roth nimmt die Zahl an Corona-Neuinfektionen dramatisch zu.
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LANDKREIS ROTH (pm/vs) - Auch der Landkreis Roth ist in den Sog der bundesweit steigenden Zahlen an Corona-Neuinfektionen geraten. Was möglicherweise Anlass zu großer Sorge ist: Der aktuelle Wert von 79 Infizierten war zu Beginn der damals zweiten Welle erst am 22. Oktober 2020 und damit rund zwei Monate später erreicht worden!

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt laut Aussage des Robert Koch Instituts (RKI) mit Stand 27. August 2021 bei 44,0 und dürfte nach dem Wochenende die Marke von 50 überschritten haben. In nur noch 4 Städten und Gemeinden (Heideck, Rohr, Spalt und Thalmässing) sind aktuell keine infizierten Personen gemeldet. Im einstelligen Bereich liegen Hilpoltstein (9 Fälle), Allersberg und Büchenbach (jeweils 5 Fälle), Rednitzhembach (4 Fälle), Georgensgmünd (3 Fälle), Greding und Thalmässing (jeweils 2 Fälle) sowie Abenberg und Röttenbach (jeweils 1 Fall). Spitzenreiter sind erwartungsgemäß die einwohnerstarken Gemeinden Roth (28 Fälle) und Wendelstein (17 Fälle).

Glücklicherweise sind keine weiteren Sterbefälle zu vermelden. Wenn man aber bedenkt, dass zu Beginn der zweiten Welle Ende Oktober 2020 insgesamt nur 7 Personen bekannt geworden sind, die im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung gestorben sind, so weist die aktuelle Statistik bis heute insgesamt 174 Todesfälle (Zeitraum März 2020 bis 27. August 2021) aus.
In der Stadt Schwabach sind in den letzten 7 Tagen 23 Neuerkrankungen aktenkundig geworden. Hier liegt die 7-Tage-Inzidenz bereits bei 63,3.

Kommentar von MarktSpiegel-Redakteur Victor Schlampp

Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist im Landkreis Roth aktuell höher als Mitte Oktober letzten Jahres vor dem Beginn der sogenannten zweiten Welle und das, obwohl deutschlandweit inzwischen rund 60 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen den Erreger geimpft sind und über 3.900.000 Menschen bereits eine Infektion überstanden haben. Die Prognosen für den Herbst und Winter diesen Jahres und das kommende Frühjahr sind für mich im hohen Maße beunruhigend. Was die Fallzahlen angeht, wird die aktuelle vierte Welle die vorausgegangenen höchstwahrscheinlich wie kleine Landschaftshügel aussehen lassen. Da drängen sich mir Fragen auf: Schützen die Imfpungen wirklich vor schweren Verläufen? Sind die Kontrollen  - etwa bei Reiserückkehrern - und die Strafen bei Missachtung der Testpflichten ausreichend? Können wir in Bayern einen stellvertretenden Ministerpräsidenten halten, der für sich eine Impfung ablehnt und den Menschen Angst vor möglichen Impffolgen macht? Egal, ob Bundes- oder Landespolitik: Ich kann keinen roten Faden für einen Plan gegen die Corona-Pandemie in Deutschland erkennen und blicke bei den ständig neuen Verordnungen und Zahleninterpretationen schon lange nicht mehr durch. Worauf wird sich die Bevölkerung wohl nach der Bundestageswahl einstellen müssen? Ich möchte lieber nicht daran denken...

Autor:

Victor Schlampp aus Schwabach

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