Ab 2030 keine klassischen Antriebe mehr
Genesis setzt auch auf Wasserstoff

Genesis GV80.
Foto: Autoren-Union Mobilität/GCOTY/Stefan Anker

(aum/mue) - Mit einer Videobotschaft präzisiert die Hyundai-Nobelmarke Genesis die zukünftige Antriebsstrategie: Ab 2025 werden alle neuen Modelle „Null-Emissions-Fahrzeuge“ sein, ab 2030 soll es keine Fahrzeuge mit klassischem Antrieb mehr geben.

Dabei setzen die Koreaner allerdings nicht nur auf den batterieelektrischen Antrieb, sondern auch auf Wasserstoff – „beispielsweise neue Brennstoffzellensysteme mit höherer Leistung“, so der Hersteller. Wasserstoff-Fahrzeuge können im Gegensatz zu Elektroautos in wenigen Minuten betankt werden, und sie benötigten keine schweren Akkupakete, die nicht nur fahrdynamische Nachteile bringen und die Effizienz verringern, sondern vor allem auch umweltpolitisch bedenklich sind. Während der Crossover GV60 nächstes Jahr als erstes Modell der Marke mit Elektroantrieb antritt, wird eine Ableitung der Oberklasse-Coupé-Studie X Concept mit einem Hochleistungs-Wasserstoffantrieb auf den Markt kommen. Die Antriebstechnologie wird gemeinsam mit dem kroatischen Sportwagenhersteller Rimac entwickelt. Mit dieser Strategie unterscheidet sich Genesis von anderen Premium-Marken, die eine Technologieoffenheit ablehnen und auf die Forschung an Alternativen zum batterieelektrischen Antrieb verzichten wollen.

Übrigens wird die Marke in Europa gerade mit vier Baureihen lanciert, die über klassische Verbrennungsmotoren verfügen: Die Sportlimousine G70 und die Luxuslimousine G80 werden wie die SUV-Modelle GV70 und GV80 von effizienten Otto- und Dieselmotoren angetrieben.

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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