25. Juli in der Kulturwerkstatt auf AEG
Premiere des Nürnberger Volkstheaters

Kulturwerkstatt Auf AEG.

NÜRNBERG (pm/nf) -  Unter dem Motto „Jede Stimme“ zählt haben Interessierte im Zuge der Kulturhauptstadtbewerbung das Nürnberger Volkstheater auf den Weg gebracht. Mit dem ersten Stück „Kopulierende Spechte – Nürnberg naht Niedergang – Volkstheater reagiert mit Selbsthilfe“ feiert das neue Ensemble am Samstag, 25. Juli 2020, um 20 Uhr im Großen Saal in der Kulturwerkstatt Auf AEG, Fürther Straße 244d, Premiere.

Viele Fragen haben die 16 Mitwirkenden bei ihrem Pilotprojekt bewegt, etwa: Was tun wir, wenn Dürer und Führer alles zu sein scheint, was aus der Stadt nach außen dringt? Was, wenn wir uns wegen Corona nicht treffen können? Wenn alle distanziert und mit Tunnelblick in der U-Bahn sitzen? Wenn es keine Parkhäuser für E-Scooter gibt? Was, wenn wir nicht wissen, was in der Airbnb-Wohnung vor sich geht, und Hunde mit großem Eifer die Baumrabatten düngen? Und was, wenn kopulierende Spechte uns einen Sommertag vermiesen und wir uns fragen: Warum sind wir nicht längst in München? All dies thematisiert das Nürnberger Volkstheater in seinem ersten Theaterstück.

Theater zum Mitmachen
Als Initiator und Leiter des Nürnberger Volkstheaters bringt Gregor Leschig seine Erfahrung von „Beteiligendem Theater“ ein. Dafür startete eine Kooperation des Theaters mit dem Kulturbüro Muggenhof/Kuf bereits 2019. In der Kulturwerkstatt Auf AEG entstand im Zuge der Bewerbung zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 ein offenes Forum. Nürnbergerinnen und Nürnberger waren eingeladen, ihre Anliegen, Visionen, Erfahrungen und Beobachtungen einzubringen und für die Bühne auszuarbeiten. Durch die Corona-Zeit hindurch und unter Zuhilfenahme aller möglichen Kommunikationskanäle haben sie jetzt ihr erstes Stück ausgearbeitet. Ureinwohnende sowie Zugezogene aus Niederbayern, Rumänien, Schwabach, den Philippinen, Ostwestfalen, Berlin, dem Sudetenland, Erlangen, Ostdeutschland, Schwaben, Fürth und Polen haben sich zusammengefunden: Gemeinsam haben sie nachgedacht, haben ausprobiert, Wutbürger-Arien gesungen und Lobeshymnen zelebriert – und bringen nun einen Mix aus Theater und Performance auf die Bühne.
Die zweite Aufführung findet ebenfalls in der Kulturwerkstatt Auf AEG am Sonntag, 26. Juli, um 16 Uhr statt. Ein Ticket kostet 12 Euro, ermäßigt 9 Euro. Wegen der verringerten Anzahl an Sitzplätzen bittet das Amt für Kultur und Freizeit (Kuf) telefonisch unter Telefon 09 11 / 2 31-7 95 55 oder per E-Mail an kulturwerkstatt@stadt.nuernberg.de Tickets zu reservieren.
Alle wegen der Corona-Krise geltenden Auflagen werden eingehalten.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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