Frankenschnellweg: Gespräch zwischen Stadt und BN

Stillschweigen über konkrete Gesprächsinhalte - Nächster Termin im Juli

NÜRNBERG (pm/nf) - Vertreter des Bundes Naturschutz (BN) und der Stadtverwaltung haben sich am Montag, 4. April 2016, zu einem neuerlichen Sondierungsgespräch getroffen, um einen Kompromiss im vom Bund Naturschutz angestrengten Klageverfahren gegen den von der Stadt geplanten kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellweges zu erarbeiten. Die Verhandlungsführung von Seiten des Bundes Naturschutz wurde von Landesgeschäftsführer Peter Rottner wahrgenommen. Verhandlungsführer für die Stadt Nürnberg war Bürgermeister Christian Vogel.

In dem rund vierstündigen Gespräch wurden die Positionen beider Seiten nochmals intensiv erörtert. Folgende Fragen wurden dabei hauptsächlich thematisiert:

Kann ein dynamisches Verkehrsleitsystem mit verkehrssteuernden Anzeigen, das parallel zum Ausbau des Frankenschnellwegs installiert wird, zur Verkehrsentlastung der Innenstadt beitragen?

Wie lassen sich durch weitere bauliche Maßnahmen Schadstoffbelastungen und Lärmauswirkungen im Ausbauabschnitt und auf Parallelrouten reduzieren?

Kann eine Umweltzone zur Verbesserung der Schadstoffsituation beitragen?

Welche Maßnahmen zur Förderung des ÖPNV lassen sich parallel zum Ausbau des Frankenschnellwegs umsetzen?

Wie können der Radverkehr sowie das Carsharing-Angebot in der Stadt noch stärker gefördert werden?

Inhaltlich konnte man sich in einzelnen Punkten annähern, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Nürnberg. Über die strittigen Punkte werden weitere bilaterale Verständigungsgespräche stattfinden. Zu den konkreten Gesprächsinhalten wurde zwischen beiden Parteien Stillschweigen vereinbart. Der nächste Gesprächstermin ist im Juli 2016 geplant.

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