OB Kandidatin Marion Padua: Recht auf Mobilität für alle!

Marion Padua, OB-Kandidatin für Nürnberg

Marion Padua ist OB-Kandidatin und Spitzenkandidatin der Linken Liste. Ein Bündnis aus acht Organisationen und Einzelmitglieder und über 700 Mitglieder. Sie ist 49 Jahre, alleinerziehend mit einem 15jährigen Sohn.
Stadträtin seit 4 1/2 Jahren. Leiterin einer Mittagsbetreuung der Uhlandschule.

NÜRNBERG (pm/nf) - ,,Als Oberbürgermeisterin wäre meine erste Amtshandlung das Recht auf Mobilität für alle. Konkret muss ein Gutachten erstellt werden zur Anwendung des „Wiener Modells“ für Nürnberg, dass dann im Stadtrat und in der Öffentlichkeit diskutiert wird. Für spezielle Personengruppen wird ein Sozialticket (18 Euro) und ein Semesterticket eingeführt. Für diese neue Ausrichtung des ÖPNV soll es eine breite Bürgerbeteiligung geben, da vielleicht Umschichtungen im Haushalt erforderlich sind.
Zu Schaffung von bezahlbaren Wohnraum sind viele Maßnahmen erforderlich. Die WBG-Geschäftspolitik wird wieder auf sozialen Wohnungsbau ausgerichtet. Neue Baugebiete werden mit 30 Prozent für den geförderten Mietwohnungsbau belegt; es dürfen keine Sozialwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt werden und die Förderprogramm des Bundes werden für den sozialen Wohnungsbau genutzt.
Als drittes Thema liegt mir die Schaffung von mehr Hortplätzen am Herzen. Wenn sich die derzeitige Zahl von 1920 Suchenden durch Doppelanmeldungen und Neuschaffungen reduziert, werden immer noch Hunderte von Kinder im September keinen geeigneten Betreuungsplatz haben, wie es 2013 der Fall war. Diese Entwicklung war seit Jahren absehbar und die Bemühungen des Stadtrates waren nicht ausreichend. Eine 60prozentige Betreuungsquote wird frühestens 2020 erreicht, man kann jedoch von einem Bedarf von 80 Prozent ausgehen. Alle leer stehenden Gebäude in der Stadt müssen auf ihre geeignete Nutzung für Betreuungsplätze oder Wohnungen geprüft und erworben werden.
Da Linke Liste als Bündnis spiegelt die Stadtgesellschaft Nürnberg wieder. Die Mitgliederschaft kommt aus allen sozialen und kulturellen Schichten, 50 Prozent hat Migrationshintergrund. Deshalb ist unser Ziel ein soziales und demokratisches Nürnberg, in dem alle Menschen gleichbehandelt werden und alle wählen dürfen."

Autor:

Redaktion MarktSpiegel aus Nürnberg

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