Auszeichnung für Engagement in der Region
Sparda‑Stiftung Nürnberg verleiht Preise für 2026
- Die Stiftungspreisträgerinnen und -preisträger 2026 auf einen Blick (v. l .n. r.): Stefan Schindler (Vorsitzender des Stiftungsrates der Sparda-Stiftung Nürnberg), Alexander Kowalewski (Hauptverantwortlicher für „Sommer Summarum“ bei Laissez-Faire e. V.), Carolin Hasenauer (Korrespondentin im BR-Studio Würzburg), Simon Clausen (2. Vorsitzender der United Nations Society Nuremberg e. V.), Tobias Rieck (Vorsitzender des Stiftungsvorstands der Sparda-Stiftung Nürnberg) und Jakob Hauptmann (Mitglied des Stiftungsvorstandes).
- Foto: Uwe Niklas
- hochgeladen von Arthur Kreklau
NÜRNBERG (pm/ak) – Mit den SpardaStiftungspreisen hat die Sparda‑Stiftung Nürnberg am 14. Oktober drei Initiativen geehrt, die sich in besonderer Weise für die Region einsetzen. Der SpardaZukunftspreis, der SpardaSolidaritätspreis und der SpardaMedienpreis sind in diesem Jahr mit insgesamt 13.000 Euro dotiert und würdigen Projekte, die gesellschaftliche Verantwortung sichtbar machen.
Der SpardaZukunftspreis geht 2026 an die United Nations Society Nuremberg (UNSN) e. V. Der Verein organisiert jährlich die Model‑United‑Nations‑Konferenz „BayernMUN“, bei der Schülerinnen, Schüler und Studierende in die Rolle von UN‑Delegierten schlüpfen. Sie verhandeln über Themen wie Menschenrechte, Klimaschutz oder Sicherheit und lernen, internationale Perspektiven einzunehmen, Kompromisse zu finden und gemeinsame Lösungen zu entwickeln. Das ehrenamtlich getragene Format fördert politische Bildung und interkulturellen Austausch.
Mit dem SpardaSolidaritätspreis wird der Verein Laissez‑Faire e. V. ausgezeichnet. Seit 2015 hat sich die Initiative mit mehr als 1.000 Mitgliedern zu einem breiten Netzwerk für Kunst, Kultur und gemeinschaftliches Engagement entwickelt. Begegnung und Austausch stehen im Mittelpunkt, etwa beim nicht kommerziellen Sommerfestival „Sommer Summarum“, das am 4. Juli 2026 mit Musik, Workshops und Mitmachangeboten zahlreiche Menschen zusammenbrachte.
Der SpardaMedienpreis geht an Carolin Hasenauer und Mona Böhm vom BR‑Studio Mainfranken. Ihre Reportage „Freiwillig ins Feuer: Die Helden der Feuerwehrschule“ begleitet zwei freiwillige Feuerwehrkräfte während ihrer Ausbildung in Würzburg und zeigt, wie anspruchsvoll und unverzichtbar das Ehrenamt ist. In Bayern werden mehr als 96 Prozent aller Einsätze von Freiwilligen übernommen – eine Zahl, die die Bedeutung ihres Engagements unterstreicht.
Bei der Preisverleihung hob Stiftungsratsvorsitzender Stefan Schindler den gemeinsamen Einsatz der Preisträger hervor. Tobias Rieck, seit April 2026 Teil des Stiftungsvorstands, betonte, wie wichtig es sei, gute Ideen früh zu erkennen und Menschen zu unterstützen, die Verantwortung übernehmen. Im Stiftungsrat gab es ebenfalls eine Veränderung: Matthias Birkmann folgt auf Franz Rackl.
Auch 2027 sollen wieder Projekte ausgezeichnet werden, die Impulse für eine nachhaltige und lebenswerte Region Nordbayern setzen. Informationen zum Bewerbungsverfahren sollen ab dem ersten Quartal 2027 auf der Website der Sparda‑Stiftung verfügbar sein.
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