Sprengmeister Michael Weiß hat's wieder gerichtet
UPDATE: Fliegerbombe an der Brunecker Straße entschärft

Das Foto zeigt eine Luftaufnahme des Bombenfundorts und der Container-Schutzwand.
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  • Das Foto zeigt eine Luftaufnahme des Bombenfundorts und der Container-Schutzwand.
  • Foto: Feuerwehr / Stadt Nürnberg
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UPDATE: 19.40 Uhr
Die Fliegerbombe in der Brunecker Straße ist seit 19.21 Uhr entschärft. Die Evakuierung eines Wohngebäudes sowie einer Kleingartenanlage ist aufgehoben. Die 51 gemeldeten Anwohnerinnen und Anwohner eines Mehrfamilienhauses an der Ingolstädter Straße können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Sprengmeister Michael Weiß hat um 17.45 Uhr mit der Entschärfung der 125 Kilogramm schweren Fliegerbombe begonnen. Nach gut eineinhalb Stunden war der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich gemacht. Die Entschärfung dauerte deshalb länger als üblich, da die beiden Zünder außergewöhnlich festsaßen und sich nur mühsam herausdrehen ließen.

Die amerikanische Fliegerbombe verfügte über zwei Aufschlagzünder und lag in einer Baugrube. Sie war gegen 11.30 Uhr gefunden worden. Insgesamt waren 122 Kräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Feuerwehren, THW, Hilfsorganisationen und Polizei im Einsatz.
Die Sperrung des Luftraums wurde aufgehoben. Der Bahnverkehr und die Züge der U-Bahnlinie 1 fahren wieder. Während der Entschärfung waren die Fahrten auf der U-Bahnlinie 1 zwischen Frankenstraße und Bauernfeindstraße unterbrochen und durch einen Busverkehr ersetzt worden.

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UPDATE: 17.04 Uhr
Die amerikanische Fliegerbombe verfügt über zwei Aufschlagzünder und liegt in einer Baugrube. Sie soll am Abend gegen 17.30 Uhr entschärft werden.

Es muss nun doch ein Wohnkomplex evakuiert werden. Dieses Anwesen an der Ingolstädter Straße liegt innerhalb des Evakuierungsradius von 300 Metern. Kräfte der Feuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr Gartenstadt führen die Evakuierung des Gebäudes durch. Nach der Evakuierung des Wohngebäudes wird zudem die Kleingartenanlage Hasenbuck evakuiert. Rund zehn Firmen im Umfeld des Fundorts müssen außerdem schließen, rund 120 Beschäftigte ihren Arbeitsplatz räumen. Die Polizei ist vor Ort und informiert die betroffenen Unternehmen.

Für die von der Evakuierung betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, die nicht bei Verwandten unterkommen oder nicht in der Lage sind, die Wartezeit bis zur Rückkehr ins Haus selbst überbrücken zu können, stehen zwei Krankentransportwagen bereit. Unter den Betroffenen ist kein an Covid-19 Erkrankter.
Nach Angaben von Sprengmeister Michael Weiß handelt es sich bei der Fliegerbombe um eine mittelgroße Bombe mit einem Inhalt von 56 Kilogramm Explosivmasse. Wie bereits bei früheren Bombenentschärfungen wird der Fundort auch diesmal mit einem Schutzwall aus Containern umgeben. Sechs Container dienen als Schutzmauer, um ein Wohngebiet an der Nerzstraße abzuschirmen. Damit die Container nicht umkippen, werden sie zur Stunde mit großen Wassersäcken befüllt.

Während der Entschärfung wird die Linie U1 zwischen Frankenstraße und Bauernfeindstraße unterbrochen. Die Verkehrsaktiengesellschaft VAG bedient den Abschnitt mit drei Bussen, die von der Bauernfeindstraße bis Frankenstraße fahren und in die Gegenrichtung über Frankenstraße und Münchener Straße. Für Fahrgäste zum Wohngebiet Hasenbuck werden zwei Busse eingesetzt. Die Ersatzhaltestelle ist beim U-Bahnhof Hasenbuck. Während der Entschärfung muss der Bahnverkehr unterbrochen werden. Zudem wird der Luftraum gesperrt.
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UPDATE: 15 UHR
Am heutigen Dienstagmittag, 22. Juni 2021, ist in der Brunecker Straße eine 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe gefunden worden. Die amerikanische Fliegerbombe verfügt über zwei Aufschlagzünder und liegt in einer Baugrube. Sie soll am Nachmittag im Zeitraum von 16 bis 17 Uhr entschärft werden.

Wie bereits bei früheren Bombenentschärfungen wird der Fundort auch diesmal mit einem Schutzwall aus mit Wasser befüllten Containern umgeben. Nach Angaben von Sprengmeister Michael Weiß handelt es sich um eine mittelgroße Bombe mit einem Inhalt von 56 Kilogramm Explosivmasse. Michael Weiß hat einen Evakuierungsradius von 300 Metern festgelegt. Eine Evakuierung angrenzender Wohngebiete ist deshalb nicht nötig, weil sie außerhalb des Evakuierungsradius liegen.

Evakuiert werden muss hingegen die Kleingartenanlage Hasenbuck. Rund zehn Firmen im Umfeld des Fundorts müssen frühzeitig schließen. Die Polizei ist vor Ort und informiert die betroffenen Unternehmen. Während der Entschärfung wird die Linie U1 und U11 in dem betroffenen Bereich unterbrochen. Der Luftraum wird ebenfalls gesperrt.
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NÜRNBERG (nf) - Bauarabeiter haben am Dienstag gegen Mittag in der Südstadt eine amerikanische 125 Kilo-Fliegerbombe entdeckt. Fundort ist erneut die  Baustelle Brunecker Straße - auf dem ehemaligen Gelände der Deutschen Bahn zwischen Hasenbuck, Münchener Straße und Rangierbahnhof. 

Die Entschärfung der Fliegerbombe ist für heute Nachmittag zwischen 16 und 17 Uhr geplant. Die Kleingartensiedlung Hasenbuck muss dazu evakuiert werden, einige Unternehmen im Umkreis müssen früher schließen, so die Stadt Nürnberg auf ihrem Twitter-Kanal. Die U-Bahnlinie 1 muss während der Entschärfung unterbrochen werden.

Bereits im Oktober 2020 wurde eine Fliegerbombe an der Brunecker Straße gefunden:

Aktuelle UPDATES: Fliegerbombe an der Brunecker Straße gefunden
Das Foto zeigt eine Luftaufnahme des Bombenfundorts und der Container-Schutzwand.
Der Plan zeigt die Lage der Fliegerbombe an der Brunecker Straße sowie das Evakuierungsgebiet.
Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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