Glätteunfälle - keine Entwarnung
Stundenlange Sperre auf der A70

Ein Lastwagen hat auf der A70 eine stundenlange Sperre verursacht. | Foto: Ferdinand Merzbach/NEWS5/dpa
  • Ein Lastwagen hat auf der A70 eine stundenlange Sperre verursacht.
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  • Schneefall und glatte Straßen führen in Bayern aktuell zu zahlreichen Unfällen
  • DWD warnt in Teilen Bayerns vor Glatteis
  • Auch für die Nacht zum Samstag erneut Glätte durch Schnee und Niederschläge

REGION (dpa/lby) - Auf den schnee- und eisglatten Straßen in Bayern haben Dutzende Unfälle für zahlreiche Polizeieinsätze gesorgt. Mehrere Menschen wurden leicht verletzt, wie die Einsatzzentralen am frühen Morgen berichteten. Größtenteils sei es bislang bei Blechschäden geblieben.

In Unterfranken rückte die Polizei mindestens 54 Mal aus, wie ein Sprecher sagte. Auf den dortigen Autobahnen ging es mehrmals nicht weiter, etwa auf der A71 bei Oberthulba (Landkreis Bad Kissingen), wo rund zwei Dutzend Lastwagen im Schneetreiben nicht mehr vorankamen. Auf der A71 fuhren sich mehrere Fahrzeuge fest.

Auf der A70 im Landkreis Schweinfurt prallte ein Lastwagen auf der glatten Fahrbahn in die Leitplanke, der Fahrer wurde entgegen den ersten Erkenntnissen doch verletzt. Er kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.

Kettenpflicht auf einer Bergstraße in Niederbayern

In der Oberpfalz berichtete die Polizei bislang von 24 Einsätzen und einem verletzten Menschen. Auf den Autobahnen seien die Geschwindigkeiten begrenzt worden. Teils stockte dort der Verkehr.

In Niederbayern wurden mindestens sechs Menschen bei Unfällen leicht verletzt. Am frühen Morgen gab es laut Polizei zwölf Einsätze: Verkehrsteilnehmer seien auf den winterlichen Straßen ins Rutschen gekommen. Auf der sogenannten Ruselbergstrecke (die St. 2135 bei Deggendorf) bestehe derzeit eine Schneekettenpflicht.

Glatteisgefahr auch am Montag

Für die Nacht zum Freitag hatten die Meteorologen ja schon schwerpunktmäßig im Norden und Osten Bayerns teils kräftigen Schneefall erwartet. Bis in den Vormittag sei mit Glatteis durch gefrierenden Regen zu rechnen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Betroffen sei insbesondere der Osten Bayerns. Für einen Teil des Freistaats hat der DWD eine Unwetterwarnung (Stufe drei von vier) bis zum frühen Morgen herausgegeben.

Autor:

Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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