Auch der Zugverkehr betroffen
UPDATE / Flugverkehr am Münchener Flughafen wieder aufgenommen

Aufgrund der Wetterlage komme es europaweit zu Einschränkungen im Flugverkehr, hieß es auf einer Anzeigetafel am Vormittag. Deshalb seien in München rund 100 Starts und Landungen gestrichen worden, teilte der Flughafen mit.  | Foto: Manuel Schwarz/dpa
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  • Aufgrund der Wetterlage komme es europaweit zu Einschränkungen im Flugverkehr, hieß es auf einer Anzeigetafel am Vormittag. Deshalb seien in München rund 100 Starts und Landungen gestrichen worden, teilte der Flughafen mit.
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  • Seit Tagen ziehen immer wieder teils schwere Gewitter über Bayern. 
  • Wegen einer Unwetterwarnung wurden auch Maschinen am Münchner Flughafen ausgebremst.

München (dpa) - Wegen einer Unwetterwarnung wurden am Münchner Flughafen keine Maschinen abgefertigt. Der Abfertigungsbetrieb sei vorerst eingestellt, teilte der Flughafen per Durchsage vor Ort mit.  UDPATE: Der reguläre Flugbetrieb am Flughafen München ist nach einer witterungsbedingten Unterbrechung am Vormittag wieder angelaufen, allerdings kommt es weiterhin zu erheblichen Verzögerungen und Flugausfällen.

Aufgrund der Wetterlage komme es zu Einschränkungen im Flugverkehr, hieß es auf einer Anzeigetafel. Wie viele Flüge und Passagiere betroffen waren, blieb zunächst unklar. Dies führt aktuell zu erheblichen Einschränkungen, Verspätungen und vereinzelten Ausfällen im laufenden Flugbetrieb.

In der Region Aschaffenburg war die Feuerwehr bei etwa 300 Einsätzen gefordert. | Foto: Ralf Hettler/dpa
  • In der Region Aschaffenburg war die Feuerwehr bei etwa 300 Einsätzen gefordert.
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Der Deutsche Wetterdienst warnte am Vormittag in der Region nordöstlich von München vor Gewittern mit heftigem Starkregen zwischen 25 und 35 Litern pro Quadratmeter und Stunde sowie Sturmböen und Hagel gewarnt.

Wegen der Wetterlage sei dort am Vormittag für 30 Minuten ein Abfertigungsstopp ausgerufen worden, teilte die Betreibergesellschaft auf Nachfrage mit. «Dies geschieht aus Sicherheitsgründen zum Schutz der Passagiere und Beschäftigten vor elektrischen Entladungen.»

Blitzeinschlag in Stellwerk verursacht Bahn-Probleme

Schon in der Nacht waren Einsatzkräfte in mehreren Regionen wegen der Unwetter gefordert. Vor allem in Oberfranken, Unterfranken und Oberbayern habe es einige umgestürzte Bäume, überflutete Straßen und Sturmschäden gegeben, hieß es von Polizei und Feuerwehr.

Besonders betroffen war Aschaffenburg, wo am frühen Morgen keine Züge mehr fahren konnten, nachdem Blitze in ein Stellwerk eingeschlagen hatten. Die Streckensperrung wurde laut DB Regio am Morgen aufgehoben.

Etwa 300 Feuerwehreinsätze in und um Aschaffenburg

«Wir sind derzeit bei einer Einsatzzahl von circa 300», sagte ein Feuerwehrsprecher am Vormittag. 175 davon seien in Aschaffenburg gewesen. Hauptsächlich sei es um vollgelaufene Keller in Privathäusern, Firmen und Schulen gegangen. Zudem seien Unterführungen mit Wasser vollgelaufen.

Die Stadt warnte am Morgen, dass nach dem Unwetter Äste von Bäumen abbrechen könnten. Einrichtungen wie Friedhöfe oder Spielplätze könnten deshalb gesperrt sein.

In Schwaben kam es laut Polizei schon am Dienstagabend wegen Starkregens zu mehreren Unfällen auf der Autobahn 8. Auf der A7 seien zudem drei Menschen leicht verletzt worden, als ihr Wagen bei einem Aquaplaning-Unfall gegen eine Leitplanke prallte.

Sommerwetter kehrt voraussichtlich zum Wochenende zurück

Die Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ließ auf eine Beruhigung der Lage in den kommenden Tagen hoffen. Am Donnerstag sollte demnach voraussichtlich oftmals wieder die Sonne zwischen den Quellwolken hervorschauen. Nur vereinzelt könne es Schauer geben.

Freitag könnte es demnach noch sonniger werden, am Samstag sogar wieder richtig sommerlich - im Norden des Freistaats sogar bei Höchstwerten um die 30 Grad.

Aufgrund der Wetterlage komme es europaweit zu Einschränkungen im Flugverkehr, hieß es auf einer Anzeigetafel am Vormittag. Deshalb seien in München rund 100 Starts und Landungen gestrichen worden, teilte der Flughafen mit.  | Foto: Manuel Schwarz/dpa
Wie viele Flüge von dem Abfertigungsstopp betroffen sind, blieb zunächst unklar. (Archivbild) | Foto: Peter Kneffel/dpa
In der Region Aschaffenburg war die Feuerwehr bei etwa 300 Einsätzen gefordert. | Foto: Ralf Hettler/dpa
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Nicole Fuchsbauer aus Nürnberg

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