Ferienstart bringt volle Straßen
ADAC rechnet am Wochenende mit langen Staus
- Der ADAC sagt für das Wochenende eine hohe Staugefahr voraus. (Archivbild)
- Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
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Leipzig (dpa/ak) – Mit dem Ferienbeginn in mehreren Bundesländern dürfte es auf Deutschlands Autobahnen am Wochenende eng werden. Der ADAC erwartet eine spürbar höhere Staugefahr, besonders im Osten und Norden, wo am Freitag in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Schleswig-Holstein die Sommerferien beginnen. Niedersachsen und Bremen sind bereits seit Mittwoch im Urlaub, ebenso Hessen, das Saarland und Rheinland-Pfalz. Brandenburg und Berlin folgen am kommenden Donnerstag.
Die Verkehrsspitzen werden nach Einschätzung des Automobilclubs am Freitagnachmittag, am Samstagvormittag und am Sonntagnachmittag liegen. Wer nicht an feste Termine gebunden ist, sollte seine Fahrt auf Montag oder Dienstag verlegen, wenn der Berufsverkehr ausgenommen ist und die Autobahnen erfahrungsgemäß ruhiger bleiben.
Belastet sind nahezu alle großen Nord-Süd- und Ost-West-Achsen. Der ADAC nennt insgesamt 28 besonders stauanfällige Strecken, darunter die A1 zwischen Köln und Fehmarn, die A7 von Füssen bis Flensburg, den Berliner Ring sowie die A95 Richtung Alpen und den Münchner Autobahnring. Auch im Ausland drohen Verzögerungen, etwa auf der Tauern- und Inntalautobahn in Österreich oder auf der Brennerroute nach Italien. Nach Einschätzung des Clubs endet derzeit fast jede Urlaubsfahrt im Stau.
Neben dem hohen Reiseaufkommen bremsen zahlreiche Baustellen den Verkehr. Rund 1.000 davon gibt es aktuell bundesweit. In Hamburg bleibt die A1 zwischen Stillhorn und Harburg wegen Brückenarbeiten am Wochenende gesperrt, auf der A2 ist das Kamener Kreuz in Richtung Hannover dicht. Die extreme Hitze der vergangenen Tage hatte zusätzlich für Probleme gesorgt: Auf der A2 und der A14 in Sachsen-Anhalt kam es zu sogenannten Blow-Ups, mehrere Abschnitte mussten gesperrt werden. Laut Autobahn GmbH sollen alle betroffenen Bereiche bis Donnerstag wieder befahrbar sein.
Mit dem Ferienstart in weiteren Ländern und den anhaltenden Bauarbeiten dürfte die Lage auf den Autobahnen auch in den kommenden Tagen angespannt bleiben.
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