Bayern stellt sich auf heikle Wetterlage ein
Gefrierender Regen, Schnee und Föhnsturm
- Ein Mann schiebt sein Fahrrad auf einer vereisten Straße.
- Foto: Armin Weigel/dpa
- hochgeladen von Arthur Kreklau
BAYERN (dpa/lby/ak) – Bayern muss sich am Mittwoch erneut auf ein unruhiges und stellenweise gefährliches Winterwetter einstellen. Der Deutsche Wetterdienst meldet für den Norden und Westen des Freistaats zunächst Regen oder Schnee, örtlich auch gefrierenden Regen. Besonders in den frühen Morgenstunden kann sich dadurch rasch Glätte bilden, die Straßen und Gehwege tückisch macht.
Im Laufe des Tages verlagert sich der Schwerpunkt der Niederschläge. Aus Südwesten ziehen neue Schneefälle heran, die sich bis zum späten Nachmittag und in der Nacht zum Donnerstag über große Teile Bayerns ausbreiten. Nach Einschätzung der Meteorologen sind bis Donnerstagabend rund drei Zentimeter Neuschnee zu erwarten. In den Mittelgebirgen und im Süden können es fünf bis zehn Zentimeter werden, im westlichen Allgäu sogar bis zu 15 Zentimeter.
Auch abseits der Schneefälle bleibt die Lage angespannt. Überfrierende Nässe sorgt vielerorts bis in den Vormittag hinein für Glätte. In Nordbayern und Teilen Schwabens ist zudem mit Glatteis durch gefrierenden Regen zu rechnen. Leichter Frost begleitet den Tag und breitet sich in der Nacht zum Donnerstag erneut aus. Zwischen Frankenwald und Oberpfälzer Wald bleibt es sogar durchgehend frostig.
Währenddessen bringt der Föhn in den Alpen zusätzlich Bewegung ins Wettergeschehen. In den Tälern sind Böen um 50 Kilometer pro Stunde möglich, in höheren Lagen können sie auf 70 Kilometer pro Stunde ansteigen. Auf exponierten Gipfeln sind Sturmböen bis zu 80 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen. Der Deutsche Wetterdienst mahnt deshalb zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr und auf glatten Wegen.
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