Gastronomie in der Todesspirale?
So schlecht steht es in Deutschland um Gaststätten und Restaurants
- Viel Arbeit und Verantwortung bei wenig Lohn: Die Gastronomie in Deutschland steckt in einer schweren Dauerkrise.
- Foto: Robert Kneschke - stock.adobe.com (Symbolbild)
- hochgeladen von Victor Schlampp
Wiesbaden (dpa) - Ist das bereits der Anfang einer typischen Todesspirale: Nur mit deutlich höheren Preisen können viele Betriebe ihre Umsätze halten. Die Folge: Immer mehr Kunden bleiben in der Regel weg, und das Gastgewerbe in Deutschland schrumpft weiter.
In der ersten Jahreshälfte hat das Gastgewerbe in Deutschland weitere Teile seines Geschäfts verloren. Preisbereinigt fielen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt auf der Grundlage vorläufiger Daten berichtet.
Da gleichzeitig Preiserhöhungen durchgesetzt wurden, stieg der nominale Umsatz aber um 2,1 Prozent. Im Vergleich zum Mai gingen die preisbereinigten Erlöse im Juni um 1,2 Prozent zurück.
Die Gastronomie hat in der allgemeinen Konsumflaute deutlichere Einbußen hinnehmen müssen als Hotels und andere Beherbergungsbetriebe. In den Gaststätten und Restaurants blieb der preisbereinigte Umsatz im Halbjahr 5,7 Prozent niedriger als im Vergleichszeitraum. Bei den Hotels betrug die Einbuße 3,2 Prozent.
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