Warnung vor betrügerischen Online-Shops
Autoreifen-Betrug rollt durchs Netz

Autoreifen sind mittlerweile auch zu einem lukrativen Objekt für Internetbetrüger geworden  Foto: Ina Fassbender/dpa/dpa-mag
  • Autoreifen sind mittlerweile auch zu einem lukrativen Objekt für Internetbetrüger geworden Foto: Ina Fassbender/dpa/dpa-mag
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WIEN/BERLIN (dpa) – Vorsicht vor Autoreifen-Betrug im Netz: Auch der Autozubehör-Markt bleibt nicht von Cyberkriminalität verschont. Insbesondere Fake-Shops, die Reifen anbieten, sind derzeit weit verbreitet. Diese Websites machen einen seriösen Eindruck und locken mit unschlagbar günstigen Preisen.

Wer jedoch in einem solchen Fake-Shop einkauft, wird schnell merken, dass diese Traumpreise nur durch Betrug möglich sind. Das Verbraucherschutzportal "Watchlist Internet" warnt vor Dutzenden von falschen Reifenhändlern im Netz, bei denen Kunden ihr Geld verlieren, ohne jemals Ware zu erhalten.

Als ein sicheres Indiz für einen Fake-Shop gilt Vorkasse als einzige Zahlungsoption, obwohl anfangs noch andere Zahlungswege angeboten werden. Bei der Bestellung kommt es dann oft zu angeblichen technischen Problemen, sodass nur noch die riskante Überweisung bleibt, die schwer zurückgeholt werden kann.

Bevor man bei unbekannten Shops bestellt, empfiehlt es sich, das Impressum zu prüfen, indem man beispielsweise anruft oder eine E-Mail-Anfrage schickt. Bei Betrugs-Websites sind oft keine Ansprechpartner zu erreichen oder es wird nie eine Antwort gegeben.

Eine kurze Recherche kann ebenfalls helfen: Man kann die Adresse oder den Shop-Namen in eine Suchmaschine oder einen Kartendienst eingeben, um schnell herauszufinden, ob es sich um ein seriöses Unternehmen handelt oder ob es Warnungen von Betrugsopfern gibt.

Wer auf einen Fake-Shop hereingefallen ist und per Vorkasse bezahlt hat, sollte unverzüglich Anzeige bei der Polizei erstatten und seine Bank kontaktieren, um zu prüfen, ob das Geld noch zurückgeholt werden kann. Wenn ein Bezahldienst oder eine Kreditkarte benutzt wurde, ohne jemals Ware zu erhalten, sollte man sich an den jeweiligen Bezahl-Dienstleister wenden.

Autor:

Arthur Kreklau aus Fürth

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