Melanie Huml: „Mehr Eigenverantwortung übernehmen!“

Staatsministerin Melanie Huml (M.) trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Forchheim ein. Links neben ihr CSU-Ortsvorsitzende Dorothea Neubauer, rechts Bürgermeister Andreas Galster (ebenfalls CSU). Foto: Uwe Müller
  • Staatsministerin Melanie Huml (M.) trägt sich ins Goldene Buch der Stadt Forchheim ein. Links neben ihr CSU-Ortsvorsitzende Dorothea Neubauer, rechts Bürgermeister Andreas Galster (ebenfalls CSU). Foto: Uwe Müller
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BAIERSDORF (mue) - Ganz im Zeichen des Wahlkampfes stand der Neujahrsempfang der Baiersdorfer CSU, zu dem Ortsvorsitzende Dorothea Neubauer neben Melanie Huml, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, auch den Parlamentarischen Staatssekretär Stefan Müller MdB, Bezirksrätin Dr. Ute Salzner, Bürgermeister Andreas Galster und verschiedenen Ortsvorsitzenden aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt auch knapp 200 interessierte Gäste begrüßen konnte.


In ihrer Begrüßungsrede bedankte sich Dorothea Neubauer vor allem bei den ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern von Baiersdorf für ihren gemeinnützigen Einsatz und hob hervor: „Es zählen Werte wie Solidarität und Nächstenliebe – ohne diese Werte würde die Gesellschaft nicht funktionieren. In der Heimat verwurzelt zu sein ist, gepaart mit einer klaren Werteorientierung, die Grundlage für ein erfolgreiches Engagement zur Stärkung des Gemeinwohls“. Anreas Galster, Erster Bürgermeister, pflichtete ihr bei und verwies sogleich auf das Thema Demokratie, was er mit einem klaren Aufruf verband, am 16. März zur Kommunalwahl zu gehen: „Natürlich wäre es mir am liebsten, wenn alle ihr Kreuz bei unserer Paertei machen“, so das Stadtoberhaupt schmunzelnd. „Aber davon einmal ganz abgesehen ist es einfach generell wichtig, überhaupt zur Wahl zu gehen, weil nur so eine Demokratie funktionieren kann.“ Galster erinnerte daran, dass die Möglichkeit zur Wahl in der Geschichte nicht immer selbstverständlich gewesen sei und dass das Wahlrecht einst hart erkämpft und sogar mit Blut bezahlt werden musste. Seine klare Botschaft war darum die Aufforderung, durch Teilnahme an der Wahl auch ein Stück Verantwortung mit zu übernehmen, denn „... hinterher einfach meckern kann jeder.“

„Förderung ist wichtig!“

Verantwortung war auch das Stichwort für Staatsministerin Melanie Huml, die in ihrer Rede vorrangig für ein funktionierendes Präventionsprogramm in Bayern warb: „Es muss gelingen, die Menschen dabei mitzuziehen, sodass jeder ein ganzes Stück weit Eigenverantwortung in Sachen gesunde Lebensweise übernimmt.“ Denn Verantwortlichkeiten bzw. Pflichten und Leistungen seitens des Staates sowie der Krankenkassen seien nur eine Seite der Medaille, so die Ministerin. Ergänzend komme es aber auch beispielsweise darauf an, dem Ärzteschwund gerade im ländlichen Bereich entgegen zu treten, etwa indem man passende Förder- bzw. Unterstützungsprogramme auflege. Dies sei in Bayern bereits geschehen und zeige auch schon erste Erfolge. Beim Thema Gesundheit, so Melanie Huml abschließend, sei es letztlich wie bei der Demokratie auch: „Es kommt darauf an, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Menschen auch weiterhin gerne in Bayern leben und arbeiten.“

Autor:

Uwe Müller aus Nürnberg

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