Derbyfieber in Fürth
Vogel setzt im Abstiegskampf auf besondere Energie
- Die Fürther und Trainer Heiko Vogel freuen sich auf das Frankenderby. (Archivbild)
- Foto: Daniel Löb/dpa
- hochgeladen von Arthur Kreklau
Fürth (dpa/lby/ak) – Vor dem Frankenderby gegen den 1. FC Nürnberg zeigt sich Fürths Trainer Heiko Vogel bemerkenswert gelassen. Trotz der prekären Lage – die SpVgg geht als Tabellenvorletzter in den 32. Spieltag und hat aus den vergangenen fünf Partien nur einen Sieg geholt – spricht er von einer Begegnung, die eigene Regeln habe. Das Derby helfe ihm, die Tabelle auszublenden, sagte er vor dem Anpfiff am Sonntag um 13.30 Uhr.
Vogel beschreibt die Partie als Chance, die Mannschaft mit „voller Vorfreude und voller Wucht“ ins Spiel zu schicken. Für ihn geht es sogar um mehr als drei Punkte. Ein Sieg im Rückspiel bedeute, ein Jahr lang Derbysieger zu sein – ein Titel, den er sich nicht entgehen lassen möchte. Er sei sicher, dass auch der Club und Trainer Miroslav Klose diese Bedeutung spürten.
Die 1:2‑Niederlage in Bochum am vergangenen Wochenende wertet Vogel als Rückschlag, nicht jedoch als Anlass zur Verunsicherung. Mit der Leistung war er grundsätzlich zufrieden, allein das Spielglück habe gefehlt. Seine Mannschaft sei „auf Kriegsfuß mit dem Aluminium“, sagte er – und hoffe, dieses „Kriegsbeil“ rechtzeitig zum Derby begraben zu können.
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